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27.07.1984

Café central

Wer "in" sein will, muß einen Desktop-Mikro-PC auf seinem Schreibtisch installiert haben, selbstverständlich mit Gateway to TP-Paradise, einem heißen Draht zur 3270-Welt. Das läuft noch nicht (IRMA la DOS), ist langsam, teuer und fehleranfällig - aber etwas Neues.

Natürlich wären OnlineTerminals schneller, sicherer und billiger - freilich weit weniger prestigeträchtig. Es gehört ja beinahe schon zum guten Ton, über erste Management-Erfahrungen mit dem IBM-PiCi berichten zu können.

Trauerwein glaubt indes Anzeichen erkennen zu können, daß die anfängliche

Euphorie bei den Fachabteilungsfürsten abzuklingen beginnt. Was Wunder, wenn die armen Kerle im Zweifingersuchsystem eine dBase-ll-Abfrage starten müssen, während gleichzeitig das Telefon klingelt, die Putzkolonne anrollt und die Sekretärin die Unterschriftenmappe vorlegt.

S. T. wüßte schon einen Ausweg: - den Fachbereichen herrscht nun mal Caféhaus-Stimmung, in der Abgeschiedenheit des Großrechenzentrums dagegen kann konzentriert gearbeitet werden.

Vorschlag: Anstatt dezentrale Mikros für die Manager, die Manager an die zentralen Operatorplätze in der DV-Abteilung - am besten im Dreischichtbetrieb. Die würden so schnell nicht mehr aufmucken. Und Sebastian wäre wieder der King.

Information Resources Manager