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16.02.1996 - 

Professioneller Support soll Network Desktop zum Durchbruch verhelfen

Caldera bringt kommerzielle Linux-Variante auf den Markt

16.02.1996

Mit dem Caldera Network Desktop kommt eine Unix-Variante auf den Markt, die preislich deutlich unter vergleichbaren Plattformen wie Unixware oder SCO Unix angesiedelt ist. Um das auf Linux basierende Betriebssystem auch bei professionellen Anwendern in der Industrie salonfaehig zu machen, hat das von Ex-Novell-Boss Ray Noorda gegruendete Unternehmen neben dem Caldera Channel Partner Program auch ein Independent Vendor Partner Program ins Leben gerufen. Damit soll Anwendern ein professioneller Support gewaehrt werden. Bisher scheiterte der Einsatz von Linux in unternehmenskritischen Umgebungen meist am fehlenden Support aus einer Hand, da fuer das als Freeware erhaeltliche Betriebssystem fast jede Woche via Internet ein neuer Patch oder ein neues Release vertrieben wurde.

Calderas Network Desktop, von dem bereits vorab zwei Preview-Versionen verkauft wurden, ist eine komplette Internet- und Intranet-faehige Desktop- und Server- Umgebung. UEber die grafische Benutzeroberflaeche koennen Anwender im Netz Informationen austauschen. Das Betriebssystem laesst sich in bestehende Netze unter Unix, Windows NT, Windows 95, Windows for Workgroup 3.11 etc. integrieren. Der Desktop ist auch als Unix-Server konfigurierbar. Darueber hinaus laesst sich mit dem System, das in den USA unter 200 Dollar kostet, ein kompletter WWW-Server aufbauen, der mehrere Domain Names unterstuetzt. Dazu entspricht der Network Desktop den wichtigsten Internet-Standards beziehungsweise -Protokollen wie DNS/NIS, HTTP, PPP/SLIP, SMTP, FTP, SNMP und NNTP. Zum Surfen im Internet enthaelt die Suite den "Netscape Browser".

In der Einfuehrungsphase sind bis zum 6. April 1996 "Wordperfect for Linux" einschliesslich der "Metrolink Motif Executive Libraries" sowie die "Caldera Internet Office Suite" zu verguenstigten Konditionen erhaeltlich. Zum Lieferumfang der "Internet Suite" gehoeren neben Wordperfect das grafische Spreadsheet "NExS", "ZMail" von NCD sowie die Motif-Bibliotheken.

Weitere Informationen sind via Internet ueber den amerikanischen Caldera-Server http://Www. Caldera.Com oder beim deutschen Partner unter der Adresse http://Www.Lunetix.de erhaeltlich.