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25.10.1991 - 

RISC-Technologie bringt die Steigerung

Calera setzt bei den neuen OCR-M/-Systemen auf Tempo

SUNNYVALE (pi) - Durch die Verarbeitungsgeschwindigkeit sollen sich die neuen OCR-Systeme "MX2400" und "MX600" der M/Serie von herkömmlichen Lösungen abgrenzen. Dies kündigt der kalifornische Hersteller, Calera Recognition Systems, an.

Die dedizierten OCR-Systeme wurden dem Unternehmen zufolge speziell für Anwender entwickelt, die täglich große Informationsmengen bewältigen müssen - etwa in den Bereichen Archivierung, Publikation, technische Dokumentation, juristische Korrespondenz oder im Versicherungswesen. Den deutschen Vertrieb übernimmt die Hamburger Greco GmbH.

Verglichen mit herkömmlichen Systemen, die laut Calera zum Einlesen einer DIN-A4-Seite etwa 30 Sekunden benötigen, beträgt zum Beispiel das Einlesetempo des MX2400-Modells 2400 Zeichen pro Sekunde. Auf ein DIN-A4-Blatt umgerechnet, sei dieses in zwei bis drei Sekunden gespeichert. Die MX600-Variante schaffe mit 600 Zeichen pro Minute etwa die zwei- bis dreifache Geschwindigkeit der bisher am Markt angebotenen Geräte, behaupten die Kalifornier aus Sunnyvale.

Das RISC-basierte OCR-Gerät MX2400 besteht aus einer Erkennungseinheit mit vier Nubus-Erkennungskarten. Die automatische Dokumentenzufuhr bietet Platz für 80 Seiten unterschiedlicher Größe. Die aufrüstbare Version MX600 integriert eine Nubus-Karte. Beide Modelle sind mit einem Flachbett-Scanner konfiguriert, jedoch auch ohne erhältlich.

Softwareseitig wird die OCR-Software "Topscan Plus" oder "Topscan Professional"' eingesetzt, die auf der von Calera entwickelten Omnifont-Technologie basiert und Windows unterstützt. Auf der Hardwareseite kann die M/Serie in Verbindung mit IBM-PS/2-, -PC/AT- und kompatiblen Rechnern, mit SUN-Workstations und dem Macintosh eingesetzt werden. Deutschsprachige Versionen sind erhältlich, wobei das MX2400-Modell etwa 90 000 Mark, die kleinere Version kostet etwa 60 000 Mark.