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27.10.2005

Call-Center-Boom in Osteuropa

Die Bedeutung der zentral- und osteuropäischen Länder als Nearshore-Standorte für Call-Center-Services wächst. Den Marktforschern von Datamonitor zufolge wird sich die Zahl der Call-Center-Agenten, die westeuropäische Firmen aus dieser Region bedienen, von 1900 im vergangenen Jahr auf 6400 im Jahr 2008 mehr als verdreifachen.

Die Kunden profitierten dabei von niedrigeren Preisen sowie von hoher Servicequalität bei anspruchsvolleren Tätigkeiten. "Zentral- und Osteuropa hat im Bereich Customer Care glänzende Zukunftsaussichten", ist Peter Ryan, Analyst bei Datamonitor, überzeugt - auch wenn er einräumt, dass einige Länder mit Fluktuation, steigenden Löhnen und Immobilienpreisen oder Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben.

Firmen aus dem deutschsprachigen Raum empfehlen die Analysten vor allem Tschechien und Polen als Nearshore-Märkte, da die dortigen Mitarbeiter nicht nur fließend Englisch, sondern häufig auch Deutsch sprechen. Die baltischen Staaten seien aufgrund der kulturellen und sprachlichen Gemeinsamkeiten für skandinavische Unternehmen ideal, während Rumänien, Slowenien und Kroatien bevorzugt den italienischen Markt bedienen. Ungarn bietet sich angesichts der vielfältigen Sprachkenntnisse für Firmen aus ganz Westeuropa an. (sp)