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29.03.2007

CAS AG steigt in CRM On-Demand ein

Das Softwarehaus will mit "TeamCRM" vor allem kleine Firmen adressieren.

Das CRM-System zur Miete richtet sich an Firmen, die bis zu 20 Arbeitsplätze damit ausstatten wollen. Starten soll das Angebot in der zweiten Jahreshälfte 2007. Zu den Preisen gab der Anbieter nichts bekannt, die Miete pro Nutzer und Monat soll jedoch unter 70 Euro liegen. Noch nicht bekannt ist ferner, welcher Dienstleister das Softwaresystem hosten wird.

Eingeschränkter Umfang

Einerseits steigt CAS damit in das Mietgeschäft für Software ein, andererseits will die Firma ihre Zielgruppe nach unten verbreitern. Das Kernprodukt des Herstellers, "Genesisworld", richtet sich Unternehmensangaben zufolge an Betriebe mit 20 bis 500 Arbeitsplätzen. Mit dem Programm "CAS Context" hatte CAS erfolglos versucht, kleine Firmen anzusprechen. Nun soll diese Kundenschicht für Software as a Service (SaaS) begeistert werden.

Im Gegensatz zu Genesisworld wird TeamCRM über eine neue Oberfläche bedient, bietet weniger Konfigurationsmöglichkeiten und verfügt über einen eingeschränkten Funktionsumfang im Bereich Projekt-Management. Eine Integration in Desktop-Programme wie Microsofts "Office" sei möglich, so der Hersteller. Ebenso könnten Nutzer von mobilen Endgeräten auf CRM-Funktionen zugreifen beziehungsweise Daten replizieren. Ein späterer Umstieg vom Mietsystem auf Genesisworld sei machbar.

CAS tritt damit in Wettbewerb mit Anwendungsvermietern wie Salesforce.com, die bereits CRM als "Software as a Service" (SaaS) feilbieten. Ein weiterer Konkurrent ist Microsoft: Der Softwarekonzern offeriert mit "Dynamics CRM" Kaufsoftware und bereitet mit "Dynamics CRM Live" ein SaaS-Angebot vor.

Die potenzielle Zielgruppe für TeamCRM taxiert CAS auf 3,1 Millionen Unternehmen in Deutschland. Bis 2010 will der CRM-Anbieter 100000 Kunden gewinnen. Um die Mietgebühren möglichst gering zu halten, setzen die Karlsruher weitgehend Open-Source-Software ein.

Helfer für die Adressenverwaltung

Eine weitere Neuheit aus dem Hause CAS betrifft Genesisworld. Ein Modul für das Adress-Management soll Kundendaten aktuell halten. Adressen lassen sich aus E-Mails auslesen und speichern, Abfragen in Referenzdatenbanken - CAS kooperiert hier mit Schober, Bidirekt und Yellowmap - sollen Daten korrigieren und vervollständigen. Für diese Adresspflege zahlt der Genesisworld-Nutzer einen Betrag pro Adresse. Die Preise liegen hier zwischen 20 und 75 Cent. (fn)