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31.05.2005

CAs Gewinn bricht ein

Der Nettoprofit von Computer Associates sank von 25 Millionen auf zehn Millionen Dollar.

Wie der nach Umsätzen fünftgrößte Softwarekonzern der Welt bekannt gab, schrumpfte der Nettoprofit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 89 Millionen auf 17 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie. Das Ergebnis des Vergleichsquartals vom Vorjahr hatte allerdings Erträge von rund 60 Millionen Dollar aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen enthalten. Sondereffekte ausgeklammert, erzielte CA einen Gewinn von 20 Cent pro Aktie und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 910 Millionen Dollar. Damit wurden die Prognosen der Wall-Street-Experten um neun Millionen Dollar verfehlt.

Eine ähnliche Entwicklung wie im Schlussquartal machte CA auch im Gesamtjahr 2004/05: Der Nettoprofit sank im Vergleich zum Vorjahr von 25 Millionen auf zehn Millionen Dollar, während die Einnahmen um rund acht Prozent auf 3,54 Milliarden Dollar zulegten.

Um schneller zu wachsen, plant CA nun eine Produktoffensive im Bereich Sicherheitsdienstleistungen. So stammt derzeit etwa die Hälfte der Einnahmen aus dem Geschäft mit Software für Großrechner. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass das reife Märkte sind, die nicht mehr stark wachsen und einen Preisverfall erleben werden", erklärte Konzernchef John Swainson im Gespräch mit dem "Handelsblatt". CAs Ziel sei es, das erste Softwareunternehmen zu werden, das ein integriertes Produkt für das Sicherheits-Management vom mobilen Endgerät über das Netzwerk bis zum Rechenzentrum auf den Markt bringt.

Fehler in der Bilanz

Bleibt zu hoffen, dass das skandalgeschüttelte Unternehmen nach dem von Swainson in Gang gebrachten Restrukturierungsprozess wieder etwas zur Ruhe kommt. Zunächst musste CA aber bekannt geben, man habe erneut Fehler in den Bilanzen der vergangenen fünf Geschäftsjahre festgestellt. (mb)