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01.06.2006

CAStor sorgt für revisionssichere Daten

Der Belgier Paul Carpentier entwickelt eine neuartige CAS-Lösung für Windows-Rechner.

Die ganze Software passt auf einen USB-Stick: "CAStor" von der belgischen Caringo ist der neueste Coup von Paul Carpentier. Er verkaufte seine Firma Filepool einst an den Speicherspezialisten EMC, der daraus den revisionssicheren Speicher "Centera" entwickelte. Jetzt will er mit der Neugründung Caringo erneut EMC herausfordern.

Das CAStor-Programm ist für Windows-Rechner (Server und PCs) gedacht und soll die Daten auf der Festplatte revisionssicher, also unveränderbar machen. Caringo verlangt 500 Dollar Lizenzgebühr für jede Festplatte, die dann unveränderliche Inhalte aufbewahrt. Das ist deutlich weniger als andere CAS-Lösungen, (CAS = Content Addressed Storage), die mit rund 20 Dollar je GB zu Buche schlagen. "Diese Lieferanten verkaufen die Hardware zu einem zehnmal höheren Preis als auf dem Markt üblich", wirbt Mark Goros, CEO von Caringo.

Er sieht ein großes Potenzial für CAS-Speicher, denn bislang sei nur die Spitze des Eisbergs bedient worden. In Zukunft sollen "Web-2.0-Anwendungen und kleinere Applikationen aus dem Gesundheitswesen" von CAStor profitieren. Das Programm nutzt keine proprietären APIs, sondern bietet eine HTTP-1.1-Schnittstelle für automatische Übermittlungsfunktionen (get und push). Die Software wird auf einem USB-Stick ausgeliefert und soll sich selbst installieren. Wie die Konkurrenzprodukte kann auch CAStor über mehre-re Knoten hinweg laufen, wobei die CAStor-Knoten sich selbst finden und automatisch verbinden.

Auch in puncto Technik unterscheidet sich das Programm der Belgier von anderen Lösungen, denn es nutzt zwei Algorithmen: einen, um die Adresse eines Datenobjekts zu erzeugen, und den zweiten für die Authentizität der Informationen. Dafür wird es keine Datenbank für die Metadaten geben, denn Carpentier ist der Meinung, "dass die Suchfunktion auf einer höheren Ebene, etwa einer Google-Appliance, stattfinden soll". (kk)