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Kopplung EMS 6001200 mit BS2000- und Transdata-Rechnern:

Cbas erlaubt Date übers Telefon

27.07.1984

MÜNCHEN (CW) - Mit dem neuen Softwareprodukt Cbas der Siemens AG, München, können jetzt Telefonapparate auch zum Eingeben von Kurzdaten in Computer genutzt werden.

Cbas steht für "computerized private branch exchange application support" und koppelt den Münchenern zufolge die Kommunikationssysteme 600 und 1200 mit den Verarbeitungsrechnern der Familien 7.500 und 7.700 oder mit den Rechnern der Serie 9.600 des Datenfernverarbeitungssystems Transdata.

Zur Integration von Fernsprech- und Datenverkehr werde Cbas in den jeweils vorhandenen Kommunikationsrechner 9.600 geladen, der dem BS2000-Rechner oder anderen Transdata-Rechnern vorgeschaltet sein muß. Die Verbindung zum EMS-Nebenstellensystem laufe über den EMS-Datenkanal und den Datenservice EMS 3000 Data, eine zusätzliche Hard- und Softwarekomponente des EMS-Basissystems. Zum Eingeben der Kurzdaten werde die Tastatur des Telefons benutzt. Über Cbas könne der Computer mit maximal zehn Nebenstellenanlagen zusammenarbeiten. Die Software erlaube außerdem eine eigenständige Fehlerbehandlung sowie Restart-Funktionen bei EMS-, Rechner- oder Programmausfall.

Das neue Produkt eignet sich laut Siemens vor allem für jene Bereiche der dezentralen Datenerfassung, in denen der Einsatz aufwendiger Datenendgeräte oder gesonderter Leitungsnetze aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll ist.