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09.03.2005

CE-ATA: Die Festplatten-Schnittstelle für Kleingeräte ist definiert

Festplatten für Handhelds erhalten eigene Schnittstelle.

Nur sechs Monate nach der ersten Ankündigung liegt Version 1.0 der Spezifikationen für die Festplattenschnittstelle CE-ATA auf dem Tisch. Die ersten dazu kompatiblen Produkte sollen noch in diesem Jahr verfügbar sein. CE-ATA basiert auf dem Multimedia Card Interface und enthält auch optimierte Teile der ATA-Schnittstelle. Die neue Schnittstelle soll Mikro-Festplatten den Weg in zukünftige tragbare Geräte wie Handhelds, Mobiltelefone, MP3- und Media-Player, Navigationssysteme und dergleichen eröffnen.

Die Spezifikationen zu CE-ATA 1.0 wurden von einer Arbeitsgruppe, der unter anderem Nokia, Intel, Seagate, Toshiba und Hitachi angehören, auf Intels Entwicklerforum in San Francisco präsentiert. Dort war auch der Prototyp einer CE-ATA-kompatiblen Festplatte der Marvell Corp. zu sehen. Das Standard-Laufwerk im 1,8-Zoll-Format wurde mittels eines Chipsets und Firmware für die neue Spezifikation tauglich gemacht.

Erfolg ist ungewiss

Ob sich Festplatten in tragbaren Geräten durchsetzen werden, bleibt allerdings abzuwarten. NEC-Manager Chris Shimizu weist darauf hin, dass sich Flash-Technik und Datenkompressionsmechanismen ebenfalls weiterentwickeln. Es sei unklar, ob in diesem Markt tatsächlich ein Bedarf an großen Massenspeichern bestehe. NEC hat derzeit keine Pläne für eine CE-ATA-Festplatte. Anders Hitachi GST, die im Bereich Handhelds durchaus Chancen sieht. Ian Vogelsang, Vice-President of Strategy and Planning, hat ausgerechnet, dass im vergangenen Jahr insgesamt 300 Millionen Festplatten, aber über 700 Millionen Mobiltelefone verkauft wurden. Für heuer wird bei Handys die Milliardenmarke angepeilt. "Wenn wir zehn Prozent davon mit Microdrives ausstatten, dann entspricht das dem Doppelten, was als 2,5-Zoll-Laufwerke mit Notebooks ausgeliefert wird und der Hälfte der 3,5-Zoll-Platten in Desktop-Rechnern." (kk)