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12.03.1999 - 

CeBIT '99 Messe-Rundgang: Supply-Chain-Management

CeBIT '99 Messe-Rundgang: Supply-Chain-Management ERP-Anbieter nehmen die Herausforderung der Spezialisten an

MÜNCHEN (CW) - Längst nicht vollständig ist das Produktangebot in Sachen Supply-Chain-Management (SCM) auf der CeBIT. Zwar ist Marktführer I2 mit eigenem Stand vertreten, doch andere wichtige Spezialisten fehlen. Dafür sind die Hersteller von ERP- und PPS- Software in großer Bandbreite präsent, um ihre Aktivitäten und Produkte zu diesem Trendthema vorzustellen (einen Hallenplan finden Sie auf Seite 124).

Das Fehlen vieler SCM-Anbieter auf der Messe wird damit begründet, daß die Hersteller lieber in gezielte Maßnahmen für ihre potentielle, meist noch in der Großindustrie angesiedelte Klientel investieren. Die Chancen, in Hannover neue Kunden zu gewinnen, stuft etwa Dirk Kanski von Manugistics nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre als extrem gering ein. Der langjährige Marktführer, der sich nach mißlungener Diversifizierung wieder auf seine angestammten Branchen konzentriert, ist folglich auf der CeBIT nicht zu finden.

Ebenso setzt der kanadische Supply-Chain-Pionier Numetrix auf andere oder Partnerveranstaltungen, um seine Zielgruppe besser zu erreichen. Auch Synquest, seit dem letzten Jahr mit eigener Niederlassung in Deutschland vertreten, sucht man vergeblich auf der Messe. Andere amerikanische Supply-Chain-Spezialisten bauen gerade erst ihre Verbindungen in Europa auf, so etwa Logility mit dem Münchner Simulationsexperten Eberle Systems. Viele sind noch gar nicht im deutschen Markt aktiv wie etwa Thru-Put, IBS Associates und Mercia. Den einen oder anderen Anbieter wird man auf den Ständen von Beratungsunternehmen finden wie den schwedischen Logistikspezialisten Industri-Matematik International (IMI) bei Debis.

Traditionell umfassend ist dagegen die CeBIT-Präsenz der Anbieter von Software für das Enterprise Resource Planning (ERP) sowie für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Diese haben die Herausforderungen der neuen Tool-Anbieter inzwischen angenommen. Schließlich steigt die Nachfrage nach Programmen zur Optimierung der Logistikkette deutlich stärker als das Kaufinteresse an betriebswirtschaftlicher Standardsoftware - darin sind sich die Marktforscher von Advanced Manufacturing Research (AMR) über Gartner bis hin zur Meta Group einig.

Der Zuwachs bei SCM betrug in den vergangenen Jahren mehr als 50 Prozent und wird weiterhin ähnlich hoch eingeschätzt, deutlich höher als bei den ERP-Systemen, denen in Kürze auch der Push durch Jahr-2000- und Euro-Umstellungen fehlen wird. Durch Eigenentwicklung, die sich in umfassender Form allerdings nur SAP leisten kann, sowie durch Firmenkäufe (Peoplesoft und Baan) bauen die Anbieter neue Kompetenz auf, um ihre Kunden in die Lage zu versetzen, die eigenen Ressourcen und die der gesamten Lieferkette optimal einzusetzen.

Halle 1 Oracle (Halle 1, Stand 6a2): Entsprechend seinem Messemotto "The Internet Changes Everything" setzt der Datenbankriese beim ERP- System "Applications" auf Web-Browser als Front-end. Vorteile der Thin-Client-Architektur: Geringere Verwaltungskosten für die PC- Arbeitsplätze, auf denen sich keine großen Anwendungsteile mehr befinden, sowie ortsunabhängige Zugriffsmöglichkeiten. Sogenannte Self-Service-Web-Applications sollen die Einbindung von Lieferanten und Kunden erleichtern. Bei den Planungsfunktionen setzt Oracle auf Werkzeuge von SCM-Spezialisten wie Manugistics und Numetrix.

Halle 2 SAP (Halle 2, Stand C02): Das massive Engagement der Walldorfer, das 1997 mit dem Projekt "Scope" (Supply Chain Planning and Optimization) begonnen wurde, hat bereits zu einigen First- Customership-Implementierungen des Planungswerkzeugs "APO" (Advanced Planner and Optimizer) geführt. APO zielt auf den Einsatz bei variantenreichen Serienfertigern. Branchenspezifische Prozesse in der Metall-, Holzverarbeitungs- und Textilbranche können mit der auf APO basierenden Lösung "Mill Products" modelliert werden. Ein anderes Tool, das innerhalb von Scope entwickelt wird, unterstützt den Planungsbedarf in Lagerverwaltung und Transport (Logistics Execution System = LES). Kooperationspartner bei SAPs Supply-Chain-Projekt, über dessen Stand im Vorfeld der CeBIT nichts Neues verlautbart wurde, sind unter anderem IDS und Ilog.

Halle 3 Baan (Halle 3, Stand D33): Als Resultat der Übernahme des Supply- Chain-Spezialisten Berclain im Jahr 1995 bietet Baan den Anwendern seiner ERP-Lösung einige Module mit der Bezeichnung "SCS", die von der Nachfrageplanung bis zur Produktionssteuerung reichen. Gerade verfügbar geworden sind Ergebnisse aus der Akquisition von Caps Logistics vor einem halben Jahr. Das daraus hervorgegangene Paket "Operations Management" soll helfen, die Auftragsdurchlaufzeiten zu senken, die Liefertermintreue zu erhöhen und plötzliche Nachfrageschwankungen auszugleichen. Die Funktionen reichen von der strategischen Planungsebene bis zu Produktionssteuerung und Transport.

Bäurer (Halle 3, Stand E18): Seit zwei Jahren arbeitet der schwäbische PPS-Spezialist zusammen mit dem Heinz-Nixdorf-Institut an dem Projekt "Produktion 2000", das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird. Dabei wird eine neue Form des Datenaustauschs zwischen kooperierenden Unternehmen entwickelt, um eine ständige gegenseitige Information zu ermöglichen. Pilotanwender ist der Hersteller von Druckereinzügen (HP-Lieferant) BDT aus Rottweil. Diese Technologie und der Logistikbus, der von der jüngst übernommenen GSC (Ifax-Open) mit ähnlicher Zielsetzung entwickelt wurde, sollen in der neuen Produktlinie "Bäurer 2" zusammengeführt werden.

Brain (Halle 3, Stand D12): Das im vergangenen Jahr aus BIW und Rembold+Holzer fusionierte Unternehmen stellt einen Prototypen für den Bereich der Zulieferindustrie vor, mit dem das Konzept einer "Meta-Produktions-Steuerungs-Anwendung" umgesetzt wird. Die Software enthält selbst PPS-Funktionen, ist aber darauf ausgelegt, in anderen Anwendungen vorhandene Funktionalitäten mitzubenutzen. Die beteiligten Betriebe einer Supply Chain werden zu Benutzern einer Anwendung, die bei der Mehrzahl außerhalb der jeweiligen Systemwelt läuft.

Computer Associates/Acacia (Halle 3, Stand B39/A39): Als eigenständige CA-Tochter, die sich ganz auf die AS/400-Plattform konzentriert, agiert das Unternehmen Acacia mit deutschem Sitz in Köln. Ein Zusatzprodukt zur ERP-Software "PRMS" stellt die "Quick Response Engine" dar. Damit lassen sich Planungszyklen auf Werksebene kurzfristig ändern. An einem globalen Planungswerkzeug für die flexible Anpassung der gesamten Wertschöpfungskette an den Kundenbedarf wird zur Zeit gearbeitet. Logistik- und Manufacturing-Produkte für NT und Unix zeigt der CA-Bereich MK Group gleich nebenan.

PSI (Halle 3, Stand B57): Psipenta, Tochter der PSI AG, richtet ihre ERP-Lösung auf die Anforderungen von Zulieferbetrieben der Autoindustrie aus. Die dort gängigen EDI-Standards werden unterstützt. Per Datenfernübertragung empfangene Aufträge werden an die Bedarfsabwicklung des Systems weitergeleitet und in einem weitgehend automatisierten Ablauf in konkrete Abrufaufträge oder Planungen konvertiert. Unter Supply-Chain-Funktionalität verstehen die Berliner unter anderem, daß die Software Nachweise über dispositive Veränderungen erbringt, notwendige Eingriffe aufzeigt und auf Dispositionsdifferenzen hinweist.

Softmatic (Halle 3, Stand E62): Der Hamburger Softwarehersteller präsentiert ein neues Release seiner ERP-Lösung "SQL Blending", die für Mittelständler in Prozeßindustrie und Großhandel konzipiert ist. Darin sind Simulationsfunktionen für die Bedarfsermittlung und Werkzeuge für die artikelorientierte Absatzplanung integriert.

Symix (Halle 3, Stand D23): Der amerikanische Hersteller Symix, der durch Übernahme des Bereichs Unternehmenslogistik und Simulation von Experteam eine Niederlassung in Dortmund gegründet hat, stellt die Lösung "Syte APS" als Logistikketten-Management für den Mittelstand vor. Über zertifizierte Schnittstellen sollen damit bestehende PPS-Lösungen zu modernen Planungssystemen ausgebaut werden. Das Modul Syte APS/AIM bietet Unterstützung auf der strategischen Planungsebene bei der Gestaltung und Optimierung der externen und internen Logistikketten sowie der Fabrikausstattung. Weitere Module stehen für die dispositive Planung zur Verfügung.

Halle 4 Dynasys (Halle 4, Stand F12, Gemeinschaftsstand Saarland): Das französische Unternehmen mit Büro in Saarbrücken bietet ein Tool für die Werkstattsteuerung. Damit lassen sich Zeiten und Auslastungen simulieren, Arbeitsgänge den Maschinen zuteilen und Werkzeuge vergeben. Eingesetzt wird die branchenneutrale Software bisher in der Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie sowie im Automobilsektor.

IDS Scheer (Halle 4, Stand D04): Die Saarbrücker sehen sich als High-Level-Anbieter für Supply-Chain-Management.

Das Dienstleistungsangebot umfaßt Analyse und Optimierung der Logistikkette, Auswahl und Einführung der geeigneten Software sowie Support zur laufenden Verbesserung der Supply Chain. In das APO-Projekt von SAP bringt IDS das Know-how aus der eigenen Leitstand-Entwicklung ein. Pilotprojekte zur Implementierung der SAP-Lösung wurden bei Fischer, Goodyear, Sappi und Nestlé durchgeführt. Zur CeBIT wird eine CD-ROM über Supply-Chain- Management herausgebracht, die das Vorgehen und die Nutzenpotentiale aufzeigt.

Ilog (Halle 4, Stand A21/111, Software-Zentrum Mittelstand): Die Spezialisten für SCM-Algorithmen stellen die Programmiersprache "OPL" und die dazugehörige Entwicklungsumgebung "OPL Studio" vor. Damit sollen Constraint- und lineare Optimierungstechnologien einer Vielzahl von Anwendern zugänglich gemacht werden. Bisher finden sich Ilog-Anwender vor allem in den Branchen Telekommunikation, Transportwesen und Fertigung. Ilog-Technologie ist in der Software vieler SCM-Anbieter wie Manugistics und I2 enthalten und bildet einen wesentlichen Bestandteil von SAPs APO.

Sigma-Team (Halle 4, Stand B04/217, Software-Zentrum Mittelstand): Das Mörfeldener Software- und Beratungsunternehmen vertreibt ein Produkt des amerikanischen SCM-Spezialisten Demand Management. "Demand Solutions" läßt sich als SCM-Front-end bezeichnen, das beispielsweise zu Bedarfsanalysen dient. Das System löst keine physischen Transaktionen aus; es handelt sich um eine ergänzende Lösung, die mit allen ERP-Systemen zusammenarbeiten kann. Auf der CeBIT präsentiert Sigma-Team Version 8.0 von Demand Solutions, die gegenüber der Vorgängerversion eine erheblich erweiterte Datenbasis aufweist. Unter anderem sind jetzt Verdichtungen auf bis zu 20 Ebenen, Preise und Kosten für je 36 historische und zukünftige Monate sowie bis zu acht verschiedene Kriterien für ABC-Analysen möglich.

Halle 5 Inform (Halle 5, C43): Das Aachener Institut für Operations Research und Management, die Inform GmbH, bietet eine Ergänzung zu bestehenden ERP-Systemen an. Mit dem Tool "Add One" lassen sich praxisorientierte mathematische Optimierungsalgorithmen nutzen. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von Dispositionsentscheidungen beispielsweise zur Erhöhung der Liefertermintreue. Im Einsatz ist diese Lösung laut Hersteller in Betrieben jeglicher Größenordnung.

JBA (Halle 5, Stand A34): In ihre komponentenbasierte ERP-Software "System 21" haben die Briten Workflow-Funktionen integriert, mit denen auch Lieferketten nach dem "Scor"-Modell des Supply Chain Council abgebildet werden können.

J.D.Edwards (Halle 5, Stand A18): Die SCM-Initiative von JDE trägt den Namen "Scorex". Zum einen werden Schnittstellen für Partnerwerkzeuge (unter anderem I2, Manugistics, Synquest, Ilog) zur Verfügung gestellt, zum anderen neue SCM-Module selbst entwickelt. Angeboten werden Lösungen für Auftrag, Lager, Transport, Kosten und Kundenservice. Ein Kommunikationssystem ermöglicht den Informa- tionsaustausch zwischen Unternehmen. Im Februar hat JDE den Vertriebssoftwarespezialisten Premesys übernommen, der unter anderem einen Produktkonfigurator für das Auftrags-Management in das Portfolio eingebracht hat.

Navision (Halle 5, Stand A08): Das dänische Softwarehaus hat im vergangenen Jahr seine ERP-Software "Financials" um eine Manufacturing-Lösung ergänzt. Das neu entwickelte PPS-Modul zeichnet sich durch enge Integration mit den Komponenten für Einkauf, Verkauf und Lagerverwaltung aus und soll sicherstellen, daß die Logistikkette innerhalb des Unternehmens jederzeit mit den benötigten Informationen versorgt wird. Die Kommunikation zwischen Unternehmen kann auf Internet-Basis mit dem Modul Webshop realisiert werden.

Peoplesoft (Halle 5, Stand D26): Die Früchte der Übernahme des SCM-Anbieters Distinc- tion Software Ende vergangenen Jahres werden nach Auskunft des amerikanischen Softwarehauses ab dem dritten Quartal 1999 im Produktangebot sichtbar werden. Mit Distinction hat sich Peoplesoft Know-how für die Unterstützung von Prozessen in der Konsumgüterindustrie eingekauft. Bereits vor ein paar Jahren wurde mit Red Pepper ein SCM-Spezialist mit Fokus auf die High-Tech-Industrie übernommen. Der ERP-Hersteller, der sein Produktangebot in Deutschland erst im vergangenen Jahr über seine Domäne Human Resources hinaus ausgedehnt hat, ist gerade dabei, hierzulande SCM-Module für die Bedarfsplanung und Lageroptimierung einzuführen.

QAD (Halle 5, Stand D18): Zwei neue Module für Advanced Planning and Scheduling hat das Software-Unternehmen Ende vergangenen Jahres in seine ERP-Lösung "On/Q" integriert. Der "Factory Optimizer" unterstützt die Material- und Kapazitätsplanung und soll eine dynamische Terminplanung ermöglichen. Beim "Supply Chain Optimizer" handelt es sich um ein Tool, das auch die strategische Planung miteinbezieht.

Soft M (Halle, 5 Stand C35): Die Münchner ERP-Anbieter für die AS/400-Plattform haben die Funktionalität von "Basis/400" bei der Paketverfolgung erweitert. So können jetzt auch die Inhalte von Sendungen in der Datenbank verwaltet werden. Die Barcode- Unterstützung ermöglicht die Realisierung von EAN-128- Schnittstellen für Business-to-Business-Beziehungen. Im Bereich E- Commerce wurde die Lösung von Intershop mit dem Warenwirtschaftssystem integriert.

SSA (Halle 5, Stand D36): In der neuesten Version der ERP-Lösung "BPCS" werden unter anderem erweiterte Funktionen für Absatzprognosen, Versandlogistik und Kontrolle verteilter Standorte hinsichtlich Lagerhaltung und Disposition angeboten. Im Bereich der Produktionsplanung besteht eine Schnittstelle zum "Factory Planner" von I2.

Halle 20 I2 Technologies (Halle 20, Stand C17): In der Halle der PPS- Spezialisten propagiert der zur Zeit unumstrittene SCM-Marktführer (360 Millionen Dollar Umsatz im Jahr 1998) unter dem Begriff "EBPO" (Electronic Business Process Optimization) die Vision des umfassend steuerbaren Unternehmens. Die in der Produktionsplanung eingesetzten Algorithmen sollen auf alle Kernprozesse der Unternehmen ausgedehnt werden.

Neben den operativen Prozessen, auf die sich SCM bisher konzentrierte (einer der I2-Paradekunden ist Dell Computer mit seinem Direktvermarktungsmodell), gehen die Texaner jetzt auch das Management des Produktlebenszyklus (Optimierung des Produktportfolios) und den Ressourceneinsatz im Kundenservice an. Die Zielvorstellung besteht darin, die Planung aller drei Prozesse zu koordinieren.

Infor (Halle 20, Stand B17): Die Karlsruher PPS-Experten sind stolz auf ihre integrierte Material- und Zeitwirtschaft, die eine Basis für Planungsergebnisse innerhalb eines Unternehmens darstellt. "Infor NT" (früher VPPS) verfügt über eine integrierte Ressourcenliste, die alle Planungsinformationen wie Material-, Kapazitäts-, Personal- und Werkzeugbedarf sowie Lieferanten mit Lieferzeiten nutzt. Auf der CeBIT werden neue wissensbasierte Planungskomponenten präsentiert.

Lipro (Halle 20, Stand D02/1): Das Berliner Software-Unternehmen bietet seine Technologie für eine "dezentrale Produktionslogistik" einerseits in einem integrierten Stand-alone-ERP-System und zum anderen als Ergänzung zu SAP R/3 an. Innerhalb der SAP-Umgebung läßt sich mit "Ilos" ein Netzwerk von Feinplanungssystemen, kombiniert mit den notwendigen Funktionen zur Auftragssteuerung, aufbauen. Auf der CeBIT wird erstmals die Stand-alone-Lösung "Lipro Systems" vorgestellt, die für mittelständische Unternehmen konzipiert ist. Darin ist das Logistiksystem mit einem Finanzpaket des Partners MWS integriert.

Mapics (Halle 20, Stand C11): Das seit 1993 eigenständige Unternehmen (IBM-Ausgründung) stellt für seine PPS-Lösung "Mapics XA" auf der CeBIT ein neues Zusatzmodul für Advanced Planning and Scheduling vor.

Ordat (Halle 20, Stand C21): Für seine ERP-Standardsoftware "Foss" bietet das Gießener Unternehmen SCM-Funktionen, die auf die Anforderungen der Zulieferindustrie zielen. Das aktuelle Release 2.5 erlaubt den standort- und unternehmensübergreifenden Informationsaustausch bei Auftrags-, Lagerbestands- und dispositionsrelevanten Daten. Auf der CeBIT ist das Nachfolge- Release in einer Betaversion mit integrierter Workflow- und Olap- Funktionalität zu sehen.