Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

04.06.2004 - 

Aussteller unzufrieden mit der Besucherqualität

CeBIT America - ein Flop für den Veranstalter

NEW YORK (IDG) - Vor einer Woche endete die zum zweiten Mal veranstaltete CeBIT America, mit der der US-amerikanische Ableger der Deutschen Messe AG den traditionellen Termin der früheren PC Expo in New York besetzt hat. Der Veranstaltung war jedoch kein Erfolg beschieden.

Zwar gelang es den Hannoveranern, mit Hewlett-Packard, Microsoft, Peoplesoft, NEC und Siebel einige namhafte Aussteller zu gewinnen. Andere Schwergewichte wie IBM, Dell, Sun oder Oracle fehlten allerdings. Der Rest der rund 350 Aussteller waren mittlere und kleine Anbieter mit starkem Consumer-Fokus. Persönliche Alkoholtester waren sicher nicht gerade das, was Messegäste auf der Suche nach Antworten auf ihre Unternehmens-IT-Probleme gebrauchen konnten. Auch das Publikum entsprach schwerlich dem einer auf Unternehmenskunden fokussierten Veranstaltung - hauptsächlich handelte es sich um Selbständige, Privatanwender, Berater und Studenten.

Die Eröffnung am Dienstag begann mit einer Panne: Der für die Keynote eingeplante Thomas Siebel sagte mit der Begründung ab, er sei nach einem Umbau der Chefetage aus börsenrechtlichen Gründen zum Schweigen verpflichtet. Siebel ließ sich von einem untergeordneten Manager vertreten "Wir sind wahrlich nicht erfreut über diese Situation", bekannte Mark Dineen, President von CeBIT America.

Grundsätzlich sieht er die Veranstaltung aber auf dem richtigen Weg. Man sei vergangenes Jahr aus dem Nichts gestartet, und es sei nicht so einfach, die Großen der Branche zu überzeugen. Für Buchungen mit längerer Vorlaufzeit sei kaum jemand zu haben. "Seit dem Downsizing im Markt halten sich alle zurück", so Dineen. "Alles wartet ab." Geplant waren an die 10 000 Besucher, die wohl auch erreicht wurden. "Sie lassen jeden rein", ärgerte sich eine Ausstellerin. Die diesjährige CeBIT America habe überdies darunter gelitten, dass gleichzeitig die Computer-Associates-Hausmesse CA World in New Orleans und Microsofts Tech Ed in San Diego stattfanden, erklärte Dineen. Beide hätten Gäste abgezogen, weil es sich Unternehmen nicht mehr leisten könnten, mehrere Veranstaltungen zeitgleich zu besuchen.

Im vergangenen Jahr fand die CeBIT America im Juni statt. 2004 wurde sie von der Verwaltung des New Yorker Javits Center wegen eines Terminkonflikts auf Mai vorverlegt. (tc)