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Deutsche Messe spricht von erfolgreicher Premiere

CeBIT America gibt ihr Debüt

27.06.2003
MÜNCHEN (CW) - Trotz der schwächelnden IT-Branche hat die Deutsche Messe AG in diesem Jahr ihre erste CeBIT in den USA eröffnet. Obwohl weniger Besucher und Aussteller als erwartet erschienen waren, zeigte sich der Veranstalter zufrieden mit der Premiere.

In Zahlen gemessen, bleibt die CeBIT America weit hinter der Ur-Veranstaltung in Hannover zurück. Auf rund 10000 Quadratmetern präsentierten sich vom 18. bis 20. Juni rund 360 Aussteller. Von den 22000 im Vorfeld registrierten und von den Veranstaltern erhofften Besuchern kamen knapp 13000. Zum Vergleich: Die deutsche CeBIT verzeichnete im März 6500 Aussteller und 560000 Besucher.

Neben dem überwiegend einheimischen Publikum waren auch zahlreiche ausländische Gäste in New York unterwegs. Insgesamt 21 Länder präsentierten sich und ihre Firmen in eigenen Vertretungen. Darunter auch eine russische Delegation. "Wir wollen den Leuten zeigen, dass der sich entwickelnde russische Markt interessante Möglichkeiten bietet", sagte Val Kogan, President des russischen Business Council.

Ernst Raue, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, ist zufrieden mit dem US-amerikanischen Debüt: "Mit der CeBIT America haben wir erstmalig in den USA eine reine B-to-B-Plattform geschaffen." Zudem sei es gelungen, die Bekanntheit der Marke "CeBIT" wesentlich zu steigern.

Die Veranstaltung war auf Business-Kunden ausgerichtet und hob sich damit deutlich von den gescheiterten US-amerikanischen Pendants PC Expo und Comdex ab, die versucht hatten, mit möglichst viel Showeffekten Besucher zu locken. "Wir wollten kein Wahnsinns-Event, bei dem die Leute durch die Hallen hasten, die Stände höchstens streifen und versuchen, alles mitzubekommen", erklärte Mark Dineen, Geschäftsführer der CeBIT America.

Damit sind die Deutschen den heimischen Messebetreibern vo-raus. Der Veranstalter der bis vor wenigen Jahren noch größten US-amerikanischen IT-Messe Comdex, Key3Media, war im vergangenen Jahr mit dem Branchentreffen, das mehr Show- als Geschäftscharakter besaß, kläglich gescheitert. Die Firma musste Insolvenz beantragen, meldete sich jedoch unter dem Namen Medialive International mit Robert Priest-Heck als neuem Chef sowie einem veränderten Konzept zurück. Nach dem Motto "Weniger ist mehr" will nun auch die nächste Comdex im November in Las Vegas den Bedürfnissen von Geschäftskunden entsprechen. Priest-Heck hofft, damit rund 80000 Interessenten, nach 120000 im Vorjahr, anlocken zu können. (rs)