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30.04.1982 - 

Zarte Pastelltöne beherrschen die Terminalszene:

CeBIT favorisiert klassische Eleganz

HANNOVER (CW) - Geometrische Eleganz zeichnet die Herbst-Winter-Collection der Prét-á-Implementer-Terminals für die kommende Saison aus. Über den New-Look der schnittigen Modelle informierte sich CW-Reporter Bodomir Himmelstreif auf seinem Rundgang durch die CeBIT-Hallen, dem Mekka der Bildschirm-Couturiers und trendbewußten Einkäufer.

Durchsetzen werden sich in den nächsten Monaten wieder klassischwarme Pastelltöne, wobei unempfindliche Beige-Töne eine neue Sachlichkeit verdeutlichen. Für ein sattes Wiesengrün entschied sich ein Erkrather-Salon.

Bemerkenswert ist, daß sich die passe-poilierten Raglans um den Bildschirm in ausdrucksstarken, dunklen Farben präsentieren und dezent aber bestimmt den Display betonen.

Als Material haben sich die meisten Modemacher für Alu-Druckguß entschieden, wenn auch vereinzelt noch gebogene Stahlfolie zu finden ist. Accessoires dazu werden aus dem sich immer stärker durchsetzenden Plastik kreiert.

Der Phantasie keine Grenzen

Die Schnitte reichen von querformatigen Bildschirmen bis zu hochgestellten Displays. Viele Salons haben sich zu abgesetzten Tastaturen durchgerungen, wobei ein Trend zu sportiv-flachen Einheiten den New-Wave charakterisiert. Seitlich angesetzte Plattenschlitze unterstreichen den Eindruck funktionaler Eleganz. Einen besonderen Pfiff erhalten die Prét-á-Implementers durch geschickt positionierte Leuchtanzeigen in kraftvollen Signalfarben. Auf eine saubere Verarbeitung der Schnittflächen wird von den qualitätsbewußten Designern großer Wert gelegt.

Eine jugendlich-spritzige Formgebung läßt Einflüsse aus Sport und Freizeit erkennen. Sanft geschwungene Kanten erinnern den Connaisseur an das freudige Spiel mit Wind und Wellen.

Weiche Formen

Obwohl die Formen der Terminals allgemein weicher geworden sind und einer neuen Emotionalität Ausdruck geben, ist auch in der kommenden Saison ein Abweichen von der klassischen Würfel- oder Quadratform nicht zu erwarten. Selbst die Japaner haben sich dem europäisch-amerikanischen Look angepaßt.

Chic beweisen einige Couturiers durch pfiffig-frech unter dem Gehäuse angebrachte Kipp- und Drehfüße in futuristischen Formen. Das Display endet eine Handbreit über der Arbeitsfläche und vermittelt so einen Eindruck von Großzügigkeit und Freiheit.

An Accessoires empfehlen die Design-Päpste farblich dezent abgestimmte Manuskripthalter. Die Auswahl des Arbeitstisches in frechfröhlichen oder auch gedeckten Farben unterstreicht die persönliche Note.

Modisch angeordnete Seidenblumen und raffiniert humorvolle Abziehbilder geben dem Arbeitsplatz eine frühlingshaft-folkloristische Optik. Der neue Trend wird sich in der Regel für Tagesarbeitszeiten durchsetzen, jedoch stehen aus der Haute Couture auch exklusive Abend- und Nachtmodelle zur Verfügung. Hier lohnte es sich, mit wachsamen Augen durch die Messehallen zu streifen. Um die neuen Modelle richtig zur Geltung kommen zu lassen, empfehlen Designer vor allem dem weiblichen Bedienungspersonal ein Make-up persönlicher Stimulans: süße Sorbet-Töne, Sexy-Schwarz und leuchtende Caribic-Couleurs werden propagiert.