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04.09.1998 - 

Künftiges Konzept ungewiß

CeBIT Home zieht weniger Besucher an

Rund 180000 Besucher sowie 590 Aussteller waren nach den Worten von Hubert Lange, Vorstand der Deutsche Messe AG, zur Consumer-Show in die niedersächsische Landeshauptstadt gereist - 35000 Interessierte weniger als zur Premiere vor zwei Jahren. Kein gutes Omen für eine Veranstaltung, die gegründet wurde, um Privatkunden von der Profi-Messe CeBIT abzuziehen.

Als Gründe für den Besucherrückgang nennt Lange einerseits die andauernden Sommerferien, andererseits befinde sich der Multimedia-Markt noch in der Orientierungsphase. Selbst viele Hersteller seien sich über ihr künftiges Angebot noch im unklaren. Auch den geäußerten Kritiken mancher Besucher, es fehle an einem überzeugenden Konzept für die Veranstaltung, widersprach Vorstand Lange keineswegs: "Wir wissen das und arbeiten daran." "Im Zweifelsfall werden wir", so Lange weiter, "auf unser ursprüngliches Konzept einer alljährlichen Informationstechnik-, Multimedia- und Kommunikationsmesse für den Verbraucher zurückkommen."

"Über Erwarten zufrieden" äußerte sich dennoch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI). Trotz des sinkenden Interesses seien deutlich mehr Fachbesucher als vor zwei Jahren erschienen. Ähnlich sieht es der Verband der Unterhaltungssoftware (VUD). Die Hersteller von Computerspielen hätten ihre wichtigste Zielgruppe der Zehn- bis Dreißigjährigen erreicht. Während führende Vertreter dieser Branche der CeBIT Home ferngeblieben waren, waren nach Verbandsinformationen sämtliche Spiele-Produzenten mit Ausnahme von Nintendo vertreten.