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29.03.2002 - 

Trotz Besucherrückgangs um 18 Prozent

CeBIT-Leitung zieht positive Bilanz

München (CW) - Trotz rückläufiger Besucher- und Ausstellerzahlen wertete die Deutsche Messe AG die CeBIT 2002 als "soliden Erfolg". Sie verweist auf eine gestiegene Besucherqualität und den hohen Anteil internationaler Interessenten. Auch der Branchenverband Bitkom will eine insgesamt positive Stimmung ermittelt haben.

Rund 700 000 Besucher fanden vom 13. bis 20. März den Weg auf das Messegelände in Hannover, 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Verlängerung der Messe um einen Tag erwies sich als Rohrkrepierer, zumal gerade am ersten Tag das Interesse deutlich schwächer als erwartet ausfiel. Auch die Zahl der Aussteller ging von 8093 auf 7962 zurück. Am Standpersonal wurde ebenfalls gespart: Dessen Zahl ging um 20000 auf 120000 zurück.

Dennoch übt sich die Deutsche Messe AG als Ausrichter in Zweckoptimismus: "In einer solchen wirtschaftlichen Situation sind keine Rekordzahlen zu erwarten", sagte der CeBIT-Messechef Ernst Raue. In den acht Messetagen sei aus "Hoffnung konkrete Zuversicht" geworden, interpretierten die PR-Strategien die eher bescheidene Bilanz. Sie heben insbesondere die Besucherstruktur der weltgrößten IT-Leistungsschau hervor. So sei etwa der Anteil der Fachbesucher aus dem Ausland von 22,9 Prozent auf 24,2 Prozent gestiegen.

Ein zunehmendes Interesse haben die Organisatoren bei Computerexperten aus Osteuropa festgestellt, die Zahl der Besucher aus den USA habe wieder Erwarten von 8900 auf 9400 zugelegt. Als Qualitätsmerkmal wertet die Messeleitung auch den Anteil der Besucher aus Geschäftsleitungen, der von 18,1 auf 20,9 Prozent geklettert sei. 32,2 Prozent der Gäste verfügten über Entscheidungskompetenz bei der Anschaffung von ITK-Produkten in ihrer Organisation. 2001 waren es 29,4 Prozent.

Auch der Branchenverband Bitkom rückt die wenigen guten Nachrichten in den Mittelpunkt. Eine Umfrage unter den Ausstellern habe zufriedene Stimmung vermittelt. Dies untermauere die Wachstumsprognose von vier Prozent für die deutsche ITK-Branche. "Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern war gut", erklärte Bitkom-Vizepräsident Willi Berchtold. Ausschlaggebend für die Anbieter sei die Qualität der Kontakte gewesen. Die Investitionsbereitschaft der Anwender sei deutlich zu spüren gewesen, deshalb hofften die Aussteller nun auf das Nachmessegeschäft.

Hinter vorgehaltener Hand machten indes nicht wenige Hersteller ihrem Ärger über die kostenträchtige Messeverlängerung Luft. Die Organisatoren ficht das offenbar nicht an. Auch die CeBIT 2003, vom 12. bis 19. März, wird acht Tage ihre Pforten öffnen. (wh)

Auch der Branchenverband Bitkom rückt die wenigen guten Nachrichten in den Mittelpunkt. Eine Umfrage unter den Ausstellern habe zufriedene Stimmung vermittelt. Dies untermauere die Wachstumsprognose von vier Prozent für die deutsche ITK-Branche. "Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern war gut", erklärte Bitkom-Vizepräsident Willi Berchtold. Ausschlaggebend für die Anbieter sei die Qualität der Kontakte gewesen. Die Investitionsbereitschaft der Anwender sei deutlich zu spüren gewesen, deshalb hofften die Aussteller nun auf das Nachmessegeschäft.

Hinter vorgehaltener Hand machten indes nicht wenige Hersteller ihrem Ärger über die kostenträchtige Messeverlängerung Luft. Die Organisatoren ficht das offenbar nicht an. Auch die CeBIT 2003, vom 12. bis 19. März, wird acht Tage ihre Pforten öffnen. (wh)