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14.01.2008 - 

Stimme aus der Redaktion

CES 2008: Hauptsache Webzugang

Ulrike Goreßen, stellv. Chefredakteurin von CE-Business
Ulrike Goreßen, stellv. Chefredakteurin von CE-Business
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Bunt, laut und voll - das war die Consumer Electronic Show 2008 in Las Vegas (siehe auch Seite 30). Das waren aber auch die CE-Shows der vergangenen Jahre. Was also hat uns die CES 2008 wirklich gebracht?

Nun, da ist zum einen der wohl entscheidende Punktsieg von Blu-ray. Endlich kann man da nur sagen, denn dieses Hin und Her zwischen den beiden potenziellen DVD-Nachfolgern nervte nicht nur gewaltig, es hemmte die CE- und IT-Industrie und vor allem den Fachhandel schon seit Langem.

Eher Evolution statt Revolution ist (mal wieder) das Thema Mobilität. Möglichst viele Endgeräte sollen zum Beispiel internettauglich gemacht werden. Dazu gehören auch Autos. Das ist keine neue Idee, schon im Vorjahr hatte Microsoft in einem großen Extrazelt das Zeitalter des fahrenden Mediaservers eingeläutet. Immerhin zeigten dieses Jahr die Präsenz und die Produktneuheiten der Automobilgrößen aus Detroit, dass das Thema ernst genug genommen wird, um sich die Butter nicht unbedingt von Microsoft vom Brot nehmen zu lassen.

Apropos Butter vom Brot nehmen: Erinnern Sie sich noch an die frisch-frech-fröhlichen Versuche der IT-Branche, dank der allgemeinen Digitalisierung den etablierten Anbietern von Consumer Electronics, vor allem den Fernsehherstellern, die Wohnzimmer-Hoheit zu entreißen? Den vergeblichen Versuch haben zahlreiche IT-Firmen mit tiefroten Zahlen und einer neuen Bescheidenheit ("Konzentration auf Kernkompetenzen") bezahlen müssen.

Auf der CES 2008 führten zudem einige klassische TV-Hersteller wie Samsung oder Sharp den Trend zur Vernetzung ihrer Fernseher fort, den Loewe übrigens schon auf der IFA 2007 in Berlin erfolgreich setzte. Okay, die Internetfähigkeit der beiden Neuheiten ist extrem begrenzt (zum Beispiel Wetter, vorsortierte Nachrichten, Börsenkurse und Comics), dennoch ist das ein klarer Trend zum "intelligenten" Fernseher. Und damit eine direkte Kampfansage an alle IT-Anbieter, die immer noch versuchen, ihre Media-Center-PCs als Kommandozentrale der digitalen Unterhaltung ins Wohnzimmer zu drücken.