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22.07.1983 - 

In mittelständischem Textilunternehmen:

CGK-Terminal erfaßt Lohndaten

KONSTANZ (pi) - Um die herkömmliche langsame und auch fehlerhafte Methode bei der Akkordlohn- und Zeiterfassung zu verbessern, setzt das Textilunternehmen Ascot, Bodelshausen, optische Leseterminals der Computergesellschaft Konstanz (CGK) ein.

Gleichzeitig sollen mit den Geräten aussagekräftige Produktionsdaten erfaßt werden. Das CFT 2155 liest laut Hersteller nicht nur OCR-B-Maschinenschrift, sondern auch numerische Handschrift nebst Sonderzeichen und Markierungen. Ferner könne es in OCR-B-Schrift drucken und dadurch gelesene Formulare sofort mit Verarbeitungshinweisen oder Auswertungsdaten bedrucken. Aber auch als reines Druckterminal kann das CFT 2155 eingesetzt werden. Das Produkt hat einen Anschaffungspreis von rund 50 000 Mark inklusive Betriebssystem.

Je nach bestehender Organisation und Hardwareausstattung kann das CFT 2155 online an den Hostcomputer angeschlossen werden oder aber als autonome Datenerfassungsstation fungieren. In diesem Fall wird der Steuerrechner CSR 3020 angeschlossen, der mit Bildschirm, Tastatur und wahlweise zwei 5 1/4- oder 8-Zoll-Diskettenstationen ausgerüstet ist. Von dort werden dann die Daten nach Bedarf zum Hostcomputer übertragen.

Diese zweite Konfigurationsmöglichkeit ist seit Anfang 1983 bei der Firma Ascot im Einsatz. Die verwendeten Packkarten werden jetzt pro Arbeitsgang mit ablösbaren kleinen Etiketten bedruckt. Die Näherin löst nach Fertigstellung der Position das Etikett ab und klebt es auf ein speziell entwickeltes Lohnabrechungsformular, das im Kopf ein Etikett mit der Personalnummer enthält. Vom Hand können nun pro Arbeitsgang Lohnarten eingetragen werden. Um Mißbräuche zu vermeiden, werden spezielle Lohnarten wie Putzen oder Ausladen von einer autorisierten Kraft per Etikett aufgeklebt.

Zur Zeit gibt die Näherin ein Formular dann ab, wenn es voll ist (30 Positionen). Später ist vorgesehen, diese über eine OCR-druckende Stechuhr zusätzlich mit An- und Abwesenheitsdaten zu bedrucken, um sie dann täglich in Rechenzentrum ans Computer-Formular-Terminal zu geben.

Im Moment fallen täglich 200 bis 300 Formulare mit 5000 bis 6000 Positionen zum Lesen an. Das CFT 21 55 schafft diese Datenmenge in ein bis zwei Stunden, ohne daß während dieser Zeit eine Bedienungskraft notwendig wäre. Denn das Gerät ist mit elektronisch gesteuerter Einzelblattzuführung und zwei Eingabefächern ausgerüstet. Ist ein Fach" leergelesen", wird automatisch auf das nächste umgeschaltet.

Die gelesenen Formulare werden in einem Ausgabefach angelegt. Während des Lesens kennzeichnet das Terminal durch den eingebauten Drucker nicht lesbare Zeichen. Außerdem wird jedes gelesene Formular automatisch mit Stapel- und fortlaufender Blattnummer bedruckt. Im nachfolgenden Korrekturmodus läßt sich die Bedienungskraft über Bildschirm die Fehllesungen anzeigen, um sie dann über Tastatur zu ergänzen.

Informationen: Computergesellschaft Konstanz mbH, Postfach 11 42,7750 Konstanz, Telefon: O 7531 /87 - 1