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21.12.2001 - 

MKS Source Integrity Enterprise Edition

Change-Prozess ohne Handarbeit

ESSLINGEN (CW) - Die MKS GmbH vermarktet seit Dezembereine integrierte Lösung für Software-Konfigurations- und -Änderungs-Management. Kombiniert werden der "Integrity Manager 4.3" als Change-Modul sowie "Source Integrity Enterprise 8.2" als Configuration-Komponente.

Aufgrund der Integration beider "Disziplinen" soll es jetzt möglich sein, komplexe Änderungen in bestehende Softwarekonfigurationen automatisiert einzuarbeiten. Grundlage für diese, mit dem neuen Release angebotene Funktionalität ist die Verknüpfung von Arbeitspaketen und den damit verbundenen Softwareänderungen in "Change Packages". Diese bilden eine Brücke zwischen der reinen Entwicklertätigkeit und allen sonst am Änderungsprozess Beteiligten. Auf Basis der Change Packages ermöglicht die Source Integrity Enterprise Edition 8.2 das automatisierte und modulare Einpflegen solcher Änderungspakete.

Wie das in der Praxis aussehen kann, erläutert der Hersteller an einem Beispiel: An einem Softwareprodukt, das in zwei kundenspezifischen Varianten ausgeliefert wird, wünscht einer der Kunden eine Änderung. Für die neue Funktionalität wird dann entlang des formalisierten und systemgesteuerten Change-Prozesses im Integrity Manager (Änderungs-Management) beispielsweise ein Arbeitspaket spezifiziert. Dieses Arbeitspaket verfolgt automatisch die von den Entwicklern vorgenommenen Änderungen in der Software und hält sie fest. So entsteht ein Change Package. Verändern sich nun die Anforderungen des zweiten Kunden derart, dass die neue Funktionalität hier ebenfalls benötigt wird, lässt sich das entsprechende Change Package automatisch auch in dessen Variante einpflegen.

Transparenz - weniger FehlerDerart standardisierte und automatisierte Prozesse haben gegenüber dem bislang oft manuellen Vorgehen einige Vorteile: Neben dem reduzierten Arbeitsaufwand schlägt die deutlich geringere Anzahl potenzieller Fehlerquellen zu Buche. Außerdem entsteht mehr Projekttransparenz. Ebenso wird der Trend zu modularen Softwareänderungen gefördert, die sich auf unterschiedliche Entwicklungsprojekte anwenden lassen, statt redundant vorgehalten zu werden.

Ein weiteres Highlight der neuen Version ist die verbesserte Zusammenführung verschiedener Revisionsstände. In der grafischen Historienansicht eines Konfigurationselements kann dies durch einfaches Drag and Drop angestoßen werden. Auch die Bedienung etwa der Konfigurationselemente wurde vereinfacht. (ue)