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30.05.1997 - 

Chaos in der Adreßverwaltung

J. Michels, Neuss: Wenn man mit Compuserve, T-Online, AOL und MSN arbeitet und E-Mails über diese Dienste austauscht, muß für jeden Dienst ein eigenes Adreßbuch geführt werden. Mit der Zeit ergibt es sich, daß derselbe Empfänger in den verschiedenen Diensten auftaucht und deshalb in mehreren Adreßbüchern geführt wird. Hat der Empfänger mehrere Adressen, so potenziert sich das Problem. Die Lage ist auch deshalb kompliziert, weil unsere Adreßverwaltung für die Erstellung von Serienbriefen auf MS-Access beruht, wo es erweiterte Datenfelder gibt. Kennen Sie ein Programm oder ein Vorgehen, das Abhilfe schafft?

Die Redaktion: Programme wie die "E-Mail Connection" von Connect Software http://www.connectsoft.com können mit Ausnahme von T-Online alle genannten Dienste in einem Rutsch bedienen. Es ist ebenfalls möglich, über den DBF-Export die Adressen in Access zu pflegen. Für die Erstellung von Serien-Mails wird der "Netmailer" der gleichen Firma benötigt. Das eigentliche Durcheinander wird jedoch nicht durch Programme beseitigt, sondern durch die eigene Herangehensweise. Früher wurden unterschiedliche Mail-Adressen benötigt, um Dateien mit Dateianhängen "persönlich" abzuliefern.Das ist heute nicht mehr nötig, da alle Dienste mit Dateianhängen (uudecode, Mime etc.) umgehen können. Setzen Sie ähnlich wie bei den Bankverbindungen die Trennung in berufliche und private Mail-Adressen konsequent durch. Verwenden Sie für die Kommunikation mit Ihren Geschäftspartnern zum Beispiel nur die primär beruflich genutzte Mail-Adresse. Für die anderen sekundären Dienste können Sie sogenannte "Autoforwarder" installieren, die die elektronische Post nachschicken. Schließlich: In naher Zukunft werden auf LDAP und NDS basierte Verzeichnisdienste kommen, die das Adressen-Management vereinfachen.