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07.07.1989

Checkilste fiir relationale Datenbanksysteme

1. Relationalität

þDarstellung der Daten in Form von Tabellen

þData Definition, Control und Manipulation durch eine Sprache

þPhysische Unabhängigkeit (keine Programmänderung bei Änderung der Speicherungsform)

þLogische Unabhängigkeit (keine Programmänderung bei Änderung der logischen Datenstruktur)

þEindeutige Identifizierung von einzelnen Datenwerten innerhalb der DB durch Tabellennamen, Primärschlüsselwert und Spaltennamen

þSystematisches NULL-Handling

þAblegen der Integritätsregeln im Directory und nicht in den Anwendungen

2. SQL

þDDL, DML und DCL müssen komplett abgedeckt werden

þFolgende Entities müssen per SQL definierbar sein:

- Primary Key

- Foreign Key Referentielle Integrität (Daten integrität, das heißt Update-, Insert- und Delete-Regeln)

- Domänen

þDefinition der Drei-Schemata-Architektur:

- Externes: mittels veränderbarer SQL-Views (Select, Project, Join)

--- Konzeptionelles: mittels Create Table und referentiellen Integritätsregeln

- Internes: mit B*-Bäumen, Indices, Clustering, betriebssystemspezifische Speicherungsformen

þSQL-Zugriff auf externe (alte) Datenbestände wie VSAM oder RMS

þDatenschutz bis auf Column-Ebene per SQL

þWerteabhängiger Zugriffsschutz (SQL-Views)

þBenutzerprivilegien verschiedener Benutzerklassen wie Datenbankadministrator oder Ressource-Benutzer

þAktives Directory: Alle Änderungen müssen sofort und systemweit gültig sein

3. Portabilität

þDas relationale Datenbanksystem muß in folgenden Umgebungen portabel verfügbar sein:

- IBM: MVS, VSE, VM/CMS

- DEC: VMS, Ultrix

- Siemens: BS2000

--- PC: MS-DOS, OS/2

--- alle gängigen Unix-V-Derivate

4. Verfügbarkeit

þVoller 24-Stunden-Betrieb

þSpiegeldatenbanken

þDoppelte Führung von Log-Dateien

þDatensicherung im laufenden Betrieb

þDynamische Rekonfiguration

þAutomatisches Beheben von Dead-lock-Situationen

þAutomatisches Transaktion-Roll-back im Fehlerfall

þRow-Level-Locking

þMultiprozessor-Support

þMultitasking

þAsynchrone Ein-/Ausgaben

þSpeicherungs- und Zugriffsoptimierung auf physischer Ebene

o SQL-Query-Optimizer

þAussagefähige aktuelle Online-Statistiken

5. Verteilung

þLokale Transparenz

þUnterstützung des Zwei-Phasen-Commit-Protokolls

þUnterstützung von horizontaler Tabellen-Segmentierung

þUnterstützung von vertikaler Tabellen-Segmentierung

þPflege von Tabellenkopien auf mehreren Knoten

þReferentielle Integrität über Knoten hinweg

þVerteilung in einem heterogenen Netzwerk

þVerteilung in einer heterogenen DBMS-Umwelt

þDBMS-Anwendungen müssen unabhängig von dem verwendeten Netzwerk-Protokoll sein

þRemote-SQL-Zugriff

6. Anwender-Tools

þKomplette 4GL mit Screen-Design, Window-Technik, Prototyping, Programmiersprache zur Erstellung komplexer Anwendungen, Einbindung von bestehenden Datenbeständen und Applikationen

þCASE-Tools

þPrecompiler für 3GLs (Cobol, Fortran, PL/ 1, C, Pascal)

þInteraktive Schnittstelle für SQL

þReport-Generator

þQuery by Example (Non-SQL-Schnittstelle für User)

þData-Load und -Extract für Meta-Daten

þDB-Design und -Normalisierungs-Tools

þDecision-Support-Tools