Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Checkliste für die Mitarbeiter-Weiterbildung:DV-Wissen veraltet alle vier Jahre

12.03.1982

ALLENSBACH - Organisation und Kontrolle einer systematischen und zielorientierten Mitarbeiterweiterbildung ist Managementaufgabe. Häufig Jedoch fehlt es nach Erfahrungen von Michael Bauer (GES)* in den Unternehmen noch an solchen Schulungskonzepten, die ein Training des DV-Personals schließlich auch wirkungsvoll und damit meßbar werden lassen.

Jeder DV-Manager ist sich sicher bewußt, daß ein regelmäßiges und koordiniertes Training seiner Mitarbeiter notwendig ist. Die komplexen Softwareprodukte für DB- und DC-Anwendungen, neuartige DV-Lösungen mit Netzwerken und Distributed Processing sowie das schnelle Altern des DV-Wissens erfordern eine regelmäßige, systematische Weiterbildung. Andernfalls wären die Mitarbeiter schnell nicht mehr in der Lage, die Anforderungen an eine moderne Datenverarbeitung realisieren zu können.

Nach den bisherigen Erfahrungen veraltet das DV-Wissen innerhalb von drei bis vier Jahren. Mit einem vier Jahre alten Kenntnisstand kann man also heute weder eine Programmiersprache wie zum Beispiel Cobol richtig nutzen, noch ein Betriebssystem generieren, noch eine Datenbank optimal entwerfen, noch ein Terminalsystem konfigurieren.

Es müßte demnach eine der wichtigsten Managementaufgaben in der DV sein, den Mitarbeiterstab auf ein hohes Leistungsniveau zu bringen und dort zu halten.

In der Praxis nur fallweise Schulung

In der Praxis jedoch stößt man sehr häufig auf eine unkoordinierte, fallweise Schulung, So erhalten beispielsweise Mitarbeiter, die bereits seit zwei Jahren mit dem komplexen System IMS gearbeitet haben, erst jetzt ihre Ausbildung. Oder es besuchen Teilnehmer fortgeschrittene Seminare ohne über den Wissensstand der grundlegenden Kurse zu verfügen.

DV-Training sichert aber insgesamt die Effizienz einer DV-Abteilung. Die Planung und Koordinierung eines Trainingskonzeptes kann daher nicht als Nebenaufgabe einem mit der Tagesarbeit schon ausgelasteten Mitarbeiter aufgebürdet werden.

Zudem darf die jeweilige Weiterbildung nicht auf der Initiative des einzelnen Mitarbeiters alleine beruhen. Mit dem Schwachstellenkatalog der GES kann nun das Unternehmen prüfen, ob und wo Verbesserungsmaßnahmen nützlich sind.

*Michael Bauer ist Leiter des Bereiches DV-Beratung der GES mbH in 7753 Allensbach.