Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.04.1993 - 

Fuehrungskompetenz bleibt weiter wichtig, jedoch

Chefberater laufen DV-Leitern bei der Verguetung den Rang ab

Im Rahmen ihrer regelmaessigen Untersuchungen zu DV-Einkommen hat die Hamburger Unternehmensberatung r & p gemeinsam mit Ernst Zander diesmal die Gehaelter leitender Berater im direkten Vergleich zu denen von Fuehrungsmitarbeitern unter die Lupe genommen. Die Auswertung bezieht sich auf angestellte Berater, etwa in Softwarehaeusern sowie Beratungsunternehmen, und nicht auf die selbstaendigen Freiberufler (siehe hierzu auch die CW-Edition "Freiberufler in der Datenverarbeitung").

Aus den bisherigen Ergebnissen laesst sich bereits der Unterschied zwischen Beratern und Nichtberatern bei gleicher Qualifikation ablesen. Zwar ist etwa ein beratender Systemanalytiker noch immer ein Analytiker, sein Einkommen unterscheidet sich indes erheblich von dem des gewoehnlichen Datenverarbeiters.

Ein Juniorberater mit bis zu drei Jahren Erfahrung im Beratungsgeschaeft verdient etwa vier bis acht Prozent mehr als sein nichtberatender Kollege - je nachdem, in welchem Bereich er beschaeftigt ist. Mit der Erfahrung steigen auch die Gehaltsunterschiede. Der DV-Experte ohne Beratungskompetenz und Personalverantwortung wird nur kleine Zuwaechse verzeichnen, so dass der Unterschied zum Seniorberater spaeter zwischen 13 und 17 Prozent ausmacht. Am kleinsten ist die Differenz in der Anwendungsentwicklung am groessten auf dem Gebiet der Methoden und Tools, was auch der aktuellen Marktentwicklung entspricht.

Etwas anders sieht dagegen der Vergleich von Beratern und Fuehrungskraeften aus. Letztere muessen mit der Tatsache leben, dass sie selbst bei grosser Personalverantwortung - etwa als DV-Leiter - nicht an das Salaer eines Chefberaters herankommen. Zwar koennen Linienchefs zu Recht auf ihr hohes Mass an Fuehrungsverantwortung hinweisen, allerdings haben sich in den letzten Jahren die Akzente durch die Zunahme des Projektgeschaefts verschoben. Vornehmlich der nicht zu vernachlaessigende Anteil der Vertriebsaufgaben eines Chefberaters laesst hier die Unterschiede entstehen.