Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Viag Interkom sucht Nachfolger für Maximilian Ardelt

Chefposten zu vergeben

20.07.2001
MÜNCHEN (CW) - Die Spuren der nicht ganz reibungslosen Übernahme des Mobilfunkanbieters Viag Interkom durch die British Telecom (BT) sind noch immer nicht verwischt. Keith Cornell, Europa-Präsident von BT-Wireless, musste im Mai zusätzlich den Posten des früheren Viag-Interkom-Chefs Maximilian Ardelt übernehmen. Seitdem sucht das Münchner TK-Unternehmen fieberhaft nach einem Nachfolger.

Die Führungskrise bei Viag Interkom begann Anfang dieses Jahres. British Telecom hatte im Februar den deutschen Telekommunikationsanbieter komplett übernommen und dem Unternehmen eine neue Geschäftspolitik nahe gelegt. Daraufhin warf der langjährige Viag-Interkom-Chef Ardelt das Handtuch. Mit ihm verließen auch die Topmanager Hans-Burghardt Ziermann, Werner Fraas und zuletzt der Leiter des Bereichs Geschäftskunden, Dieter Hähle, das Unternehmen. Seitdem lenkt der 44-jährige US-Amerikaner Keith Cornell die Geschicke des Mobilfunkanbieters.

Unterstützung erhielt der Interimschef aus den eigenen Reihen. Der bisherige Leiter für Finanzen und Controlling, Joachim Preisig, sowie der für Recht und Regulierung zuständige Generalbevollmächtigte Dietrich Beese stiegen in die Geschäftsführung auf. Während der 38-jährige Betriebswirtschaftler Preisig zum Geschäftsführer der Bereiche Marketing und Vertrieb avancierte, soll der gelernte Jurist Beese (40) künftig für Finanzen und Administration zuständig sein.

Doch um das Vertrauen der verunsicherten Viag-Interkom-Mannschaft wiederzugewinnen, wird das nicht ausreichen. Denn vor dem Hintergrund der gewachsenen Skepsis über den britischen Mutterkonzern wird es immer dringender, einen neuen CEO zu finden. Laut Viag Interkom wünsche man sich deshalb auch "einen möglichst deutschsprachigen Chef".