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21.11.1997 - 

USA: Zahl der Teleworker hat sich verdreifacht

Chefs werben um Personal mit Telearbeitsplätzen

Nach einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Find/SVP gibt es 1997 elf Millionen Telearbeiter gegenüber vier Millionen 1990. Die Studie prognostiziert für das Jahr 2000 etwa 14 Millionen Telearbeitsplätze. Bei einer Arbeitslosenrate von nur fünf Prozent kommen Arbeitgeber Bewerbern entgegen, die gerne von zu Hause aus arbeiten möchten, so John Challenger von der Arbeitsvermittlung Challenger, Gray & Christmas.

"Wir müssen innovative Wege finden, um Mitarbeiter anzuziehen und zu halten", so Challenger weiter. Viele Arbeitgeber böten daher größere Flexibilität und mehr Spielraum an. Technologien, die Mitarbeiter mit der Unternehmenszentrale von zu Hause oder unterwegs aus verbinden, werden den Trend zur Telearbeit verstärken. "Es gibt keinen Grund, zentral in einem Unternehmen zu arbeiten", meint die Management-Beraterin Joanne Pratt, die bereits seit 16 Jahren von der eigenen Wohnung aus arbeitet.

Ein Nachteil der Telearbeit besteht darin, daß sich Mitarbeiter, die zu lange alleine arbeiten, isoliert fühlen. Um dem zu begegnen, gehen viele Telearbeiter regelmäßig ins Büro. So auch Robert Egan, Director of Mobility von IBM North America, der 20000 Telearbeitern vorsteht. IBM hat, so Egan, die Büroräume für das Verkaufspersonal um etwa drei Viertel reduziert. Egan schätzt die jährliche Einsparung auf 75 Millionen Dollar.