Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.07.1983 - 

"Medea" auf Commodore, Honeywell Bull- und IBM-Mikros

Chemie Linz: Computer für die Arztpraxis

LINZ (eks) - Eine "Praxis"- erprobte EDV-Lösung auf Kleincomputern für Ärzte bietet die Chemie Linz AG an. Der Vertrieb wird größtenteils über den hauseigenen Stab von Pharmaberatern laufen, die alle Ärzte mehrmals jährlich besuchen.

"Medea" heißt das bereits mehrmals installierte Softwarepaket, dessen allgemeinen Vertrieb die Chemie Linz AG angekündigt hat. Das Paket ist mehrplatzfähig und unterstützt den praktizierenden Arzt und seine Helferin in der Alltagsroutine bei der Leistungsverrechnung und Karteiführung. Durch Zusammenarbeit mit pharmazeutischen Unternehmen können dem Arzt stets die aktuellen Kosten für seine Verschreibungen geliefert werden, so daß er stets den Überblick über die Behandlungskosten behält.

Für die bereits installierten Systeme wurde ein Kompromiß bezüglich der Übergabe von Verrechnungsdaten an die Sozialversicherungen gefunden. Bei der Vereinbarung einer generellen Lösung der Verrechnungsfrage dürfte sich die Chemie Linz AG als großes verstaatlichtes Unternehmen als Gesprächspartner der Ärztekammer und Gebietskrankenkassen leichter tun als einige SW-Häuser, die bisher ähnliche Lösungen anboten. Alfred Hiebl, Projektleiter für Medea bei Chemie Linz weiß von einigen Fehlinvestitionen in diesem Bereich zu berichten. So von einem praktischen Arzt in Wien, dessen Apple III sich als Reinfall erwies.

Medea läuft derzeit auf einer Mixed-Hardwarekonfiguration unter Verwendung von Commodore-Mikros und auf IBM S/23. Während der Sommermonate wird es zusätzlich auf Micral 90 übernommen. Die Honeywell-Bull-Mikros werden in Osterreich von der Voest Alpine vertrieben. Die Kosten für einen Praxiscomputer mit Medea liegen zwischen etwa 35000 bis 550000 Schilling, je nachdem welche HW-Konfiguration zum Einsatz kommt und welcher Hersteller gewählt wird.

Informationen: Chemie Linz AG, 4020 Linz, Postfach 294, Abt. FDV-VA Herr Hiebl, Tel.: 0 72 32/591-38 86.

_AU: