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Tevista kommt auf den Markt


01.12.2000 - 

Chevin Software baut Lanfox zum Netz-Management-System aus

MÜNCHEN (CW) - Chevin Software, Hersteller von Netzanalysatoren, hat sein Portfolio um ein Netz-Management-System erweitert. "Tevista" verfolgt den Ansatz, das gesamte Datennetz zu beobachten und zu verwalten. Dazu nutzt der Hersteller eine proprietäre Agententechnik.

Der britische Hersteller Chevin Software hat sich in der Vergangenheit vor allem durch seinen Netzanalysator "Lanfox" einen Namen gemacht. Dieses Produkt hat der Hersteller nun zu einem umfassenden Netzverwaltungs-Tool ausgebaut und ihm den Namen Tevista gegeben. So ist die dieser Lösung zugrunde liegende Software auch nicht komplett neu, denn Chevin verwendet zur Datenerhebung das bereits bei Lanfox genutzte proprietäre Highspeed Remote Monitoring (HRMON), das eng an den RMON-Standard angelehnt ist. Chevins abgewandelte Ausführung soll den Netzverkehr weniger beanspruchen.

Auch die auf Switches, PCs und Servern zum Tragen kommenden Agenten wurden nicht neu entwickelt, sondern aus dem Lanfox-Angebot entnommen. Diese "Podlinks" werden unter Windows NT, 2000, 98 und 95 als Dienst installiert und laufen im Hintergrund.

Mit Tevista möchte Chevin ein Zeichen im Bereich der Service-Level-Agreements (SLAs) setzen, indem der gesamte Netzverkehr am Bildschirm visualisiert wird. An der zentralen Konsole einlaufende Management-Daten werden grafisch aufbereitet und in Echtzeit dargestellt. Ebenso kann der Netzadministrator den Verlauf des vergangenen Netzverkehrs abrufen. So liefert Tevista etwa Informationen darüber, ob Netzressourcen zu viel oder zu wenig in Anspruch genommen wurden, ob Eindringversuche stattgefunden haben oder welche neuen Geräte angeschlossen wurden.

Bei Bedarf lassen sich bis auf Geräteebene Informationen abrufen. Beim Netzverkehr stehen Daten über Paketanzahl und -profile, Kommunikationsanalysen und Protokollinformationen aufgeschlüsselt nach Segmenten, Gerätegruppen, Einzelknoten und ganzen Abteilungen zur Verfügung. Eine Adressaufschlüsselung übersetzt Web-und IP-Adressen in englischsprachige Bezeichnungen. Liegt ein Notfall vor, lässt sich der zuständige Administrator über Pager, Handy und E-Mail herbeirufen. Der benachrichtigte Manager kann sich über ein Web-Interface in die Management-Konsole einloggen.