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24.05.1985

Chief, chiefer - am tiefsten

Kopfzerbrechen macht Trauerwein, daß von den Branchentrends in Amerika hierzulande so wenig Notiz genommen wird. Zwar ist beinahe täglich zu lesen, an welcher US-Spielwarenmesse Atari nicht teilzunehmen gedenkt und welches Unix-Potential brachliegt - aber wen interessiert das schon.

Und immer nach dem gleichen Muster werden Prognosen von irgendwelchen Zachmännern veröffentlicht, die wissen wollen, daß es der IBM schlecht geht - nur glaubt's keiner.

Dabei wird für Rang und Ruhm der DV-Spezialisten zwischen New York und San Diego einiges getan - berufsbildmäßig. Doch wer kann bei uns schon etwas mit dem Kürzel CIO anfangen?

Keine neue Unterorganisation der Central Intelligence Agency: Die drei Buchstaben stehen für Chief Information Officer", eine Kreuzung aus Personalchef Finanzboß und MlS-Manager. Soll sich in USA wachsender Beliebtheit bei den Top-Executives erfreuen. Kein Wunder: Weder die Aufgabe ist klar, noch das Anforderungsprofil.

Sebastian erwägt ernstlich, ob er sich selbst zum "CIO" in seinem Laden ernennen soll. Doch inzwischen sind erhebliche Zweifel aufgetaucht: Man hatte eine Stellenbeschreibung und käme darin womöglich gar nicht mehr vor.

Sebastian Trauerwein Information Resources Manager