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09.01.2004 - 

Wachstum fällt in beiden Ländern zweistellig aus

China und Indien bleiben IT-Eldorado

09.01.2004
MÜNCHEN (CW) - Die Erholung des asiatischen IT-Marktes wird von China und Indien getragen. In beiden Ländern fällt das Wachstum dieses Jahr zweistellig aus. Anbieter proprietärer Lösungen haben jedoch schlechte Karten.

In Asien lassen sich auch weiterhin glänzende Geschäfte mit IT-Produkten machen. Dies gilt insbesondere für Indien und China, die mitten in einem IT-Boom stehen. Dass sich dieser auch 2004 fortsetzen wird, gilt für die Marktforscher von IDC als ausgemachte Sache. So soll der IT-Sektor Indiens um 19 Prozent zulegen, Chinas Wachstum wird auf 18 Prozent prognostiziert.

Damit würde sich das Marktvolumen in China auf 29,4 Milliarden Dollar belaufen und etwa ein Drittel des gesamtasiatischen Marktes ausmachen. Diesen beziffern die Analysten 2004 auf 88 Milliarden Dollar (ohne Japan), wobei die durchschnittliche Steigerungsrate in der Region mit elf Prozent angegeben wird. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung soll Südkorea bevorstehen, wobei diese mit einem Anstieg von neun Prozent immer noch weit über den europäischen Vergleichswerten liegt.

Mit dem positiven Trend einher geht ein Wechsel in der IT-Marktstruktur. Anwender würden zunehmend Abstand von proprietären Architekturen nehmen, prophezeit IDC. Der Schwerpunkt der Investitionen wird auf Business-Innovationen liegen, die bevorzugt auf Basis von Standardprodukten implementiert werden sollen. Damit sei 2004 ein Schlüsseljahr, das die Zukunft der asiatischen IT-Industrie Zeit prägen soll.

Mehr Terabyte

Ein heißer Trend in Asien werden laut IDC Storage-Systeme sein. Allein die vorhandene Speicherkapazität steige um 54 Prozent auf etwa 300000 Terabyte. Gleichzeitig würden auch die Umsätze mit Programmen und Dienstleistungen im Umfeld der Storage-Systeme um etwa 26 Prozent wachsen. Die Öffnung der Märkte sorge aber auch dafür, dass sich die kleineren und mittleren Unternehmen in den Regionen für IT-Investitionen erwärmen würden.

Abgesehen davon erwarten sich die Auguren positive Impulse von den Verbrauchern, vor allem aus der wachsenden Mittelschicht. Neue Handys und Internet-Anschlüsse seien weiterhin gefragt, und selbst die Online-Werbung soll vor dem Durchbruch stehen: Bei einem Anstieg der Einnahmen um 40 Prozent geht IDC im Jahr 2004 von einem Marktvolumen von über 600 Millionen Dollar aus. (ajf)