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20.04.2016 - 

Konzernchef Rooke bestätigt Übernahme

Chinesen kaufen Lexmark

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der amerikanische Drucker- und Dokumentenspezialist Lexmark bekommt einen chinesischen Eigentümer. Der chinesische Tinten- und Tonerhersteller Apex Technology wird das Unternehmen übernehmen.

Nachdem sich in den letzten Tagen Gerüchte rund um einen Verkauf des amerikanischen Druckerherstellers Lexmark an die chinesischen Verbrauchsmaterialhersteller Apex verdichtet haben, hat nun Lexmark-CEO und Chairman Paul Rooke in einem Schreiben an Kunden und Partner die Übernahme bestätigt.

Lexmark-CEO Paul Rooke hat in einem Schreiben an Kunden und Partner die Übernahme durch ein chinesischen Konsortium, angeführt von Apex Technology und PAG Asia Capital, bestätigt.
Lexmark-CEO Paul Rooke hat in einem Schreiben an Kunden und Partner die Übernahme durch ein chinesischen Konsortium, angeführt von Apex Technology und PAG Asia Capital, bestätigt.
Foto: Lexmark

Ein Konsortium geführt durch Apex Technology und PAG Asia Capital wird demnach den in Lexington / Kentucky ansässigen Hersteller übernehmen. Auch Legend Capital Management gehört zu den Investoren.

Laut Rooke ist Apex der weltweit größte Hersteller von Druckerverbrauchsmaterial und Supplies-Komponenten. "Mit den Ressourcen des Konsortiums werden wir in der Lage sein, den asiatischen Markt und die Pazifik-Region noch besser mit Hardware, Software und Managed Print Services zu bedienen", glaubt der Lexmark-CEO.

Übernahme noch in diesem Jahr

Die Transaktion soll im zweiten Halbjahr 2016 über die Bühne gehen. Zunächst müsse die Zustimmung der Aktionäre eingeholt sowie eine Prüfung der in- und ausländischen Regelungen erfolgen.

Rooke betont, dass das Geschäft während des Übernahmeprozesses und darüber hinaus weitergehen soll wie bisher. "Die Transaktion soll keinen Einfluss auf die Märkte, die wir bedienen, haben", bekräftigt der Konzernchef. Man stehe weiterhin zu den vertrauenswürdigen Beziehungen zu Kunden und Partnern.

Lexmark hatte schon im Herbst Hilfe von Goldman, Sachs & Co, Ernst & Young sowie der Rechtsanwaltskanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz geholt, um "strategische Alternativen" auszuloten. In der Folge wurden zahlreiche Kandidaten für eine Übernahme gehandelt, darunter Konica Minolta, Ricoh, Lenovo und HP. Zudem hatte Lexmark Stellenstreichungen angekündigt, die durchaus in Zusammenhang mit der bevorstehenden Übernahme stehen können. Laut Informationen aus der Distribution sollen auch in der deutschen Niederlassung rund 50 Stellen wegfallen. Dies wurde aber von Lexmark nicht bestätigt.

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