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19.08.1994

Chipgigant sucht Partner fuer Konferenzprodukte Auch Sprint wird kuenftig Intels Videokonferenzsystem verkaufen

MUENCHEN (CW) - Chipgigant Intel scheint massiv in den Markt fuer Videokonferenzsysteme einsteigen zu wollen. Diesen Eindruck legen zumindest die zahlreichen Abkommen nahe, die das Unternehmen mit diversen Herstellern und Carriern in letzter Zeit abgeschlossen hat.

Die Suche der Intel Corp. nach Vertriebspartnern fuer ihr proprietaeres Videokonferenzsystem "Proshare Video System 200" geht weiter. Nachdem das Unternehmen bereits mit den Carriern Ameritech, Bell Atlantic, Bell South und Pacific Bell entsprechende Vertriebsabkommen geschlossen hatte, ist nun Sprint der neueste Partner des Chipproduzenten. Die Vereinbarung, die in etwa den anderen Abkommen entspricht, sieht neben der Entwicklung neuer Maerkte den gemeinsamen Vertrieb der Kommunikationsprodukte von Sprint und der Personal-Conferencing-Produkte von Intel vor.

Anwender koennen, wie es heisst, das Videosystem von Sprint oder einem der "Advanced Network Reseller" von Intel fuer einen Verkaufspreis zwischen 999 Dollar und 1499 Dollar erwerben, sofern sie die Weitverkehrsverbindungen und die lokalen ISDN-Dienste von Sprint einsetzen. Ohne gleichzeitigen Sprint-Anschluss kostet das Konferenzsystem, zu dem neben der Software eine Kamera sowie ein Mikrofon gehoeren, rund 1700 Dollar.

Hierzulande vermarktet Intel sein System in Zusammenarbeit mit der Telekom, die den Kunden einen Preisnachlass in Sachen ISDN-Gebuehren einraeumt. Einen weiteren Partner haben die Chipbauer in der Lotus Corp. gefunden, die das zu anderen Videosystemen inkompatible Pro-

share ebenfalls vertreiben will. Allerdings arbeitet Intel eigenen Angaben zufolge an der Implementierung des Videokonferenzstandards H.320.