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22.10.2004

Chiphersteller loben Microsoft

Zwei-Kern-Prozessoren verteuern die Lizenzen nicht.

Microsoft geht mit gutem Beispiel voran und will die zukünftigen Chips von Intel und AMD, die mit zwei Prozessorkernen arbeiten werden, nicht mit Preisaufschlägen belasten. Seit IBM und später Sun Microsystems CPUs entwickeln, die zwei Kerne enthalten, erhebt sich die Frage, ob dafür die Softwarelizenzen auch doppelt erhoben werden. Wie eine kurze Umfrage der COMPUTERWOCHE ergab, handhaben die Softwarehäuser das sehr unterschiedlich. Danach verlangt beispielsweise IBM für die hauseigenen Power-4- und Power-5-Prozessoren die doppelten Lizenzgebühren für Unix-Programme, und auch Oracle greift zweimal in des Anwenders Tasche. Bea erhebt wie die Chiphersteller einen Aufschlag. Computer Associates hat ein eigenes Verfahren und unterzieht neue Systeme einem internen Leistungstest, von dem die Höhe der Lizenzgebühren abhängt.

Zum diskutierten Thema wurde die Problematik, als AMD und danach auch Intel ihre Pläne für Dual-Core-Chips offen legten, die im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen. Microsoft hat sich jetzt dazu entschlossen, für Server mit solchen Chips keine Aufschläge zu verlangen, wenn dort ein Windows-Betriebssystem oder der SQL Server installiert wird. Andy Lees, Microsofts Vice President Marketing für Server und Tools, erwartet, dass diese Politik auch für Desktop-Chips mit zwei Kernen und für Multicore-Prozessoren gelten wird. (kk)