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21.07.2000 - 

Verhaltenes Wachstum in den USA

Chipindustrie erreicht offenbar den Gipfel des Aufschwungs

MÜNCHEN (CW) - Bis zu 60 Milliarden Dollar will die Halbleiterindustrie noch in diesem Jahr weltweit in den Aufbau und die Modernisierung von Fabriken investieren. Bis 2003 geht die World Semiconductor Trade Statistics Group (WSTS) weltweit von einer durchschnittlichen Wachstumsrate von rund 20 Prozent aus.

Angeheizt wird die Entwicklung vor allem durch die steigende Nachfrage nach Mikrochips für neue Produkte wie Palm Pilots, MP3-Player, digitale Kameras sowie den Ausbau der Internet-Infrastruktur. Mit dem Bau von weltweit rund 13 Fabriken sowie der Umstellung auf neue Fertigungstechniken versprechen die Halbleiterproduzenten, derzeitige Lieferengpässe in zwölf bis 24 Monaten in den Griff zu bekommen. Der Übergang von 200-Millimeter- auf 300-Millimeter-Wafer treiben zwar die Herstellungskosten um 30 bis 40 Prozent in die Höhe, doch gleichzeitig lässt sich die Ausbeute an Chips um rund 120 Prozent steigern.

Experten zufolge überschreitet die Branche den Höhepunkt des Aufschwungs mit einem 30-prozentigen Wachstum auf ein Marktvolumen von 195 Milliarden Dollar bereits in diesem Jahr. Vor 2003 rechnet jedoch kaum jemand mit einem Ende der positiven Entwicklung. Dabei profitiert laut WSTS vor allem der asiatisch-pazifische Raum (ohne Japan) von der anhaltenden Nachfrage nach Speicherchips. Die Tigerstaaten steigern ihren Absatz um 37 Prozent von 37,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf heuer 51 Milliarden Dollar und verringern damit den Abstand zum Spitzenreiter USA der mit einem Umsatz von rund 59 Milliarden Dollar ein im Vorjahresvergleich schwächeres Wachstum verzeichnen dürfte. Europa und Japan liegen gleichauf mit einem Umsatzvolumen von 42 beziehungsweise 43 Milliarden Dollar.