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17.03.1995

Christian Foerster, Reinhard Vogel PC-Ergonomie und Oekologie - Richtlinien, Normen und Empfehlungen fuer die Arbeit mit dem PC

Verlag C.H. Beck, Muenchen 1994, 245 Seiten, 19,90 Mark

Die Klagen ueber koerperliche und seelische Belastungen in Verbindung mit Bildschirmarbeit sind so alt wie Kollege Computer selbst. Erst in den letzten Jahren wurde die oeffentliche Diskussion von Folgeerscheinungen wie Beeintraechtigung der Sehkraft, erhoehtes Stressrisiko, Konzentrationsschwaeche und mangelnde Motivation so ernstgenommen, wie es ihr gebuehrt.

Der Titel aus der Reihe "Beck EDV-Berater im dtv" basiert auf der Ausstellung "Menschenfreundlicher EDV-Arbeitsplatz - Oekologische und ergonomische Aspekte bei der Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes", die 1992 vom Oeko-Bildungswerk und dem Kommunikativen Bildungswerk veranstaltet wurde.

Das Taschenbuch erlaeutert Risiken und Belastungen wie Bildschirmstrahlung, elektrische und magnetische Felder, Haltungsfehler und einseitige koerperliche Belastungen, Ruecken-, Nacken-, Augen- und Kopfschmerzen. Dabei laesst es den Leser nicht mit einer Auflistung diverser Gefahren allein, sondern zeigt Moeglichkeiten auf, Risiken vorzubeugen und den Arbeitgeber mit Hinweis auf die entsprechenden Gesetze zur ergonomischen Gestaltung eines PC-Arbeitsplatzes zu bewegen.

Anhand praktischer Beispiele aus der Presse und auf Basis eigener Erfahrungen erlaeutern die Autoren den Unterschied zwischen Elektrostress und Elektrosmog, geben Empfehlungen zu Grenzwerten und bieten eine Checkliste, mit der angeschlagene PC-Benutzer Rechner, Netzwerke, Drucker und Plotter als Krankmacher ueberfuehren koennen.

Breiten Raum nimmt das Thema Ergonomie ein. Das Buch zeigt dabei deutlich, dass vor allem auch die Sitzdisziplin des Anwenders gefordert ist, wenn er dauerhafte Haltungsschaeden vermeiden will. Hier endet dann auch die Verantwortung der Arbeitgeber.

Den Schluss des wertvollen und informativen Ratgebers bilden jeweils ein Kapitel ueber Software-Ergonomie-Normen und die EU- Richtlinie sowie ueber die Mitbestimmungsmoeglichkeiten und den aktuellen Regelungsbedarf im Betrieb.