Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.05.1998

Chronologie

Dezember 1997: US-Richter Penfield Jackson erläßt einstweilige Verfügung gegen Microsoft, um die Trennung von Betriebssystem und Browser-Software zu erzwingen. Dagegen legt Microsoft Rechtsmittel ein.

Januar 1998: Justizministerium und Microsoft einigen sich über das weitere Vorgehen. Microsoft will Windows 95 ohne das Internet-Explorer-Icon ausliefern, hält aber seinen Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung aufrecht.

Februar 1998: Elf US-Bundesstaaten fordern von Microsoft Informationen über Windows 98.

Bill Gates erklärt sich einverstanden, vor einem Senatskomitee zu erscheinen, bei dem auch Netscape-Chef Jim Barksdale und Suns Topmann Scott McNealy aussagen.

März 1998: 27 US-Bundesstaaten unterstützen in einem Brief an das US-Kartellamt das Vorgehen des Justizministeriums gegen Microsoft.

Gates liefert sich vor dem Senat eine Redeschlacht gegen McNealy, Barksdale und den republikanischen Senator Orrin Hatch, einen erklärten Microsoft-Gegner.

Microsoft nimmt einige der Restriktionen zurück, die gegenüber Internet-Explorer-Benutzern wie etwa Internet-Dienstleistern bestanden.

Die konservativen Politiker Robert Bork und der ehemalige Präsidentschaftskandidat Bob Dole gründen eine Lobbyistengruppe, die gegen Microsofts Wettbewerbsstrategien zu Felde zieht

Mai 1998: Erste Gerüchte kommen auf, daß das Justizministerium und zwölf US-Bundesstaaten Antitrust-Verfahren gegen Microsoft anstrengen werden.

Microsoft veranlaßt 26 Unternehmensführer wie Andy Grove von Intel, Eckhard Pfeiffer von Compaq, Lewis Platt von HP, Beny Alagem von Packard Bell und Michael Dell von Dell zu einem Brief an das Justizministerium, Aktionen gegen Microsoft zu unterlassen. Dadurch würde die US-Wirtschaft erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Sun Microsystems beantragt eine einstweilige Verfügung, mit der die Auslieferung von Windows 98 gestoppt werden soll. Argumentation: Die Java-Option des Betriebssystems halte sich nicht an den von Sun vorgegebenen Standard.

Das Justizministerium und Microsoft verhandeln noch einmal. Microsoft verschiebt die Auslieferung von Windows 98 über ein Wochenende.

Die Verhandlungen scheitern. Microsoft beginnt in den USA, Windows 98 an seine OEMs auszuliefern. Das Justizministerium und 20 US-Bundesstaaten bereiten Gerichtsverfahren vor, die zunächst den Erlaß von einstweiligen Verfügungen zum Ziel haben.