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26.08.1988 - 

Systec '88: Fachübergreifendes Denken ist gefragt:

CIM-Konzepte fordern mehr Qualifikation

MÜNCHEN (CW) - Damit die Fabrik der Zukunft nicht eines Tages auf der grünen Wiese steht, und sich herausstellt, daß die Mitarbeiter des Unternehmens nicht mit den Anforderungen von CIM zurechtkommen, bietet die Systec '88 Lösungsansätze an. Besucher erhalten die Gelegenheit, sich über die Anforderungen im CIM-Bereich zu informieren.

Die diesjährige Systec, die vom. 25. bis 28. Oktober in München stattfindet, befaßt sich als internationale Fachmesse für Computerintegration in Produktionsunternehmen vordringlich mit CIM-Konzeptionen. Die Einführung und Anwendung computergestützter Hilfsmittel, der sogenannten C-Techniken, so die Messeveranstalter, beschränkt sich keineswegs auf die Installation technischer Systeme. Unmittelbar damit verbunden sei eine "Qualifizierungsoffensive" in Sachen CIM. Zwischen diesen beiden Komponenten bestehe eine "Muß-Beziehung", die heutzutage jedes Unternehmen ernst nehmen sollte. Verschiedene betriebswirtschaftliche Untersuchungen empfehlen Unternehmen, die CIM-Konzeptionen ins Auge fassen, schon bei de Aufstellung eines Investitionsbudgets einen bestimmten Teil für die Aus- und Weiterbildung einzuplanen. In der Regel könne man davon ausgehen, daß sich dieser Posten auf rund zehn Prozent des Hardware-

Investitionsaufwands beläuft.

Die Bedeutung einer Neuorientierung in der Mitarbeiterqualifikation zeige sich darin, daß bereits neue Berufsbilder konzipiert werden. So gibt es neuerdings Ausbildungsgänge zum "Hybridfacharbeiter", zum "Produktions-mechaniker" oder zum "Mechaniker in der Fertigung". Fachidioten, so die Messemannen, sind in Zukunft nicht mehr gefragt; von

Bedeutung sei fachübergreifendes Denken.

Da bei CIM die unternehmensstrategische Komponente dominiert, muß die Qualifizierungs-Offensive von der Geschäftsleitungsebene gestartet und dementsprechend unterstützt werden. Dazu gehört auch eine offene Informationspolitik im Vorfeld der CIM-Einführung. Je früher die neuen Konzepte zur Sprache gebracht werden, desto niedriger sind bei der Einführung die Akzeptanzschwellen in der Belegschaft.