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23.11.2001 - 

Hersteller setzt auf Java-Technologie

CIS bringt Internet-basierte ERP-Software heraus

HANNOVER (CW) - Eine komplett an Internet-Standards orientierte betriebswirtschaftliche Komplettlösung für den Mittelstand bringt die CIS Cross Industrie Software AG, Hannover, heraus. Das Paket kommt ohne Altlasten daher.

In die Software "Semiramis" hat der Hersteller CIS das Internet gleich eingebaut. Die Programmierung erfolgte in Java, der Browser bildet die ergonomisch gestaltete Benutzeroberfläche. Damit ist die Lösung weitgehend plattformunabhängig - sowohl auf Server- als auch auf Client-Seite. Außerdem basiert sie auf aktuellen Technikstandards wie dem Soap-Protokoll als Kommunikations-Schnittstelle und XML für den Datentransfer.

Als erste Komponenten hat das Unternehmen die Module Vertrieb, Beschaffung und Lagerlogistik fertig gestellt. Sie kommen bei dem Pilotanwender Develey, einem Senf- und Feinkosthersteller aus Italien, zum Einsatz. Die CRM-Lösung soll noch zur CeBIT 2002 vorgestellt werden. Eine Supply-Chain-Management-Anwendung mit stücklistenorientiertem PPS-Modul soll zur Systems 2002 fertig sein. Rechnungs- und Personalwesen sowie Dokumenten-Management werden über Partner realisiert. Hierfür gibt es noch keine Aussagen zur Verfügbarkeit.

Die jetzt fertig gestellte Lösung ist bereits der zweite Anlauf von CIS, eine betriebswirtschaftliche Standardsoftware auf Java-Basis herauszubringen. Semiramis war schon 1998 zum ersten Mal angekündigt worden, dann ist es still um das Produkt geworden. Die damalige Software litt nach Angaben von Mitgründer Reinhold Karner an irreparablen Performance- und Technikproblemen. Daher habe man sich entschlossen, die Software komplett neu zu entwickeln. Neben zusätzlichen Designzielen wie Internet- und Workflow-Fähigkeit sowie Ergonomie wurde auch ein neuer Qualitätssicherungsprozess aufgesetzt.

Das Programm ist plattformunabhängig konzipiert und für den Einsatz mit verschiedenen Datenbanksystemen vorgesehen. Freigegeben sind zunächst die Versionen für Windows 2000 und IBMs I-Series-Server (ehemals AS/400). Linux und Solaris werden noch in diesem Jahr folgen. Datenbankseitig können Oracle, DB2 und SQL Server eingesetzt werden. (mo)