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Module bieten mehr Flexibilität bei geringen Kosten


04.09.1998 - 

Cisco enthüllt Ergänzungen zu Routern

Cisco Systems hat diverse Router mit weiteren Modulen für den Fernzugriff ausgestattet. Für die Access-Router "3600" und "2600" bietet der Hersteller beispielsweise Module mit integrierten analogen Modems an, die zwischen acht und 48 Ports bereitstellen. Sie sollen die Kosten für den Fernzugriff senken und damit Netz-Manager und Internet Service Provider (ISPs) ansprechen. Ihr Preis beträgt mindestens 400 Dollar pro Port.

Acht neue Mixed-Media-Module für den 3600 eignen sich sowohl für ISDN als auch für analoge Wählverbindungen. Für 4450 bis 6450 Dollar sind sie ab September weltweit zu kaufen. Durch den modularen Aufbau der Router können Anwender Netz-Komponenten nach und nach auf neue Technologien umstellen, zum Beispiel von ISDN auf Frame Relay oder von Wählverbindungen auf ISDN.

Mehr Flexibilität im Netz erlauben auch die neuen Access-Router 2612 und 2613: Sie ermöglichen die Anbindung von Token-Ring- und gemischten LAN-Umgebungen in remoten Zweigstellen. Beide Produkte gehören zu Ciscos 2600er Reihe. Gekoppelt mit Sprach/Fax-Gateway-Modulen unterstützen sie den Einsatz moderner Applikationen wie Internet-Telefonie, Call-Center und Echtzeit-Faxe. Der Listenpreis für das Modell 2612 beträgt knapp 3000 Dollar, der für den Router 2613 2500 Dollar.

Außer den Routern stellt Cisco die Naming- und Adressierungslösung "Network Registrar 2.0" vor. Sie vereinfacht laut Hersteller das Adressen-Management unter IP in Unternehmensnetzen. Bei Cisco Network Registrar (CNR) handelt es sich um das erste Produkt aus einem Lizenz- und Entwicklungsabkommen zwischen Cisco und der kürzlich aufgekauften American Internet Corp. (AIC).

Die auf den Standards DNS/ DHCP basierende Lösung kombiniert dynamische DNS-Updates, DNS Notify und Incremental Zone Transfers. Für den Teilnehmer bedeutet das laut Cisco einen niedrigeren Bandbreitenverbrauch und eine optimierte IP-Namensvergabe und Adressierung. Auch lassen sich DNS-Updates, die einst stundenlang liefen, nun innerhalb von Sekunden erledigen. CNR eignet sich für den Einsatz in großen Unternehmensnetzen. Die Software besitzt eine grafische Anwenderschnittstelle und ermöglicht Remote Configuration und Monitoring sowie Automatisierung durch Scripting-Features.