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01.02.2007

Cisco erweitert Catalyst-Reihe

Mit den neuen Geräten will das Unternehmen im Netz dem steigenden Einsatz von bandbreitenintensiven Echtzeitanwendungen gerecht werden.

Auf seiner Hausmesse Cisco Networkers in Cannes präsentierte das Unternehmen vergangene Woche die neuen "Catalyst"-Switches der Reihen 3750-E und 3560-E sowie die kompakten Modelle 3560 und 2960. Mit den neuen Produkten reagiert das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge auf die geänderten Anforderungen der heutigen Netze.

So will Cisco mit den neuen Geräten etwa die steigende Nachfrage an Unified Conmunications Service gerecht werden, aber auch die geforderte unterbrechungsfreie Kommunikation ermöglichen. Punkte, die der Hersteller mit verschiedenen Techniken adressiert. So setzt das Unternehmen bei den für größere Enterprise-Kunden konzipierten Modellen der 3750-E- und 3560-E-Reihe komplett auf Power over Ethernet (POE), um die angeschlossenen Endgeräte mit Energie zu versorgen. Bei steigendem Bandbreitenbedarf lässt sich bei beiden Geräten mit dem TwinGig-Converter-Modul einfach ein 10-Gigabit-Ethernet-Anschluss nachrüsten.

Zudem geht Cisco mit den beiden Modellen neue Wege in Sachen Ausstattung und Lizenzierung von Features. Auf alle Geräte wird bei der Auslieferung ein komplettes Image des Cisco Betriebssystems IOS aufgespielt. Benötigt der Anwender später zusätzlich Funktionen, so muss er lediglich den entsprechenden Lizenzschlüssel eingeben und braucht den Switch und damit das Netz nicht mehr für ein Update herunterzufahren.

Auf der Diva getestet

Ebenfalls mit POE ausgestattet sind die beiden kleineren Catalyst-Switch-Reihen 3560 und 2960. Die lüfterlosen Devices positioniert der Hersteller als Access-Switches für Klassen- zimmer, Besprechungsräume oder kleinere Büros. Mit Lufthansa Systems haben die Netzwerker bereits einen Kunden gefunden, der den 3560 im großen Stil einsetzt. Der Systemintegrator bekam bereits vor dem offiziellen Rollout mehrere 100 Geräte geliefert. Diese müssen ihre Feuertaufe auf dem neuen Kreuzfahrtschiff "Diva" bestehen, das derzeit auf der Meierwerft in Pappenburg gebaut wird. Auf dem zur Aida-Flotte gehörenden Schiff versorgt ein Catalyst-Switch jeweils zwei Kabinen mit Netzdiensten. Auf dem jüngsten Kreuzfahrtschifft ist nämlich das viel propagierte Triple-Play bereits Realität: Über ein IP-Netz werden die Kabinen mit Fernsehen over IP, IP-Telefonie und Internet sowie Intranet versorgt. Gleichzeitig werden über das Netz die Klimaanlage gesteuert.

Der Einstiegspreis für die kleinen 2960 Modelle der Catalyst Switches liegt laut Cisco bei 895 Dollar. Die größeren Enterprise-Modelle beginnen bei 5995 Dollar. (hi)