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02.02.2001 - 

Sparmaßnahmen angekündigt

Cisco ist pessimistisch

MÜNCHEN (CW) - Mit Cisco Systems rechnet nun eine weitere Ikone der IT-Industrie in den kommenden Monaten mit einem spürbar schwächeren Geschäftsverlauf.

So jedenfalls werden entsprechende Äußerungen von CEO John Chambers am Rande des World Economic Forums in Davos interpretiert. Chambers bat Anleger und Analysten, die Aussichten für das erste Halbjahr 2001 "konservativer" einzuschätzen. Grund dafür sei, dass sich die US-Konjunktur schneller verlangsame, "als die meisten es merken". Es sei auch im Januar so gewesen, als ob "jemand das Licht ausgeknipst hat", zitierte Chambers eine bereits von HP-Chefin Charleton Fiorina verwendete Redewendung.

Branchenbeobachter deuteten dies als versteckte Gewinnwarnung - erst recht, weil die Kalifornier wie kaum ein anderes IT-Unternehmen durch interne Kunden-Management-Systeme einen tagesaktuellen Überblick über ihr weltweites Business haben. Der Cisco-Chef kündigte ein straffes Sparprogramm an. "Die Leute müssen lernen, nicht nur mit dem Gaspedal zu fahren, sondern auch die Bremse zu benutzen", erklärte Chambers. Entlassungen soll es aber nicht geben. Das aktuelle Quartalsergebnis will Cisco am 6. Februar bekannt geben.