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17.03.2000 - 

Auch die Commerzbank betroffen

Cisco-Switches kannten den 29. Februar nicht

MÜNCHEN (qua) - Der diesjährige Schalttag hat einige Netzwerke kalt erwischt. Probleme meldeten unter anderem die Nutzer von "IGX"-Switches des Anbieters Cisco Systems. Beispielsweise in der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, fielen einzelne Netzleitungen kurzzeitig aus.

Die Fehlfunktion trat offenbar nur in solchen Netzknoten auf, die mit Interface-Karten für den Asynchronous Transfer Mode (ATM) bestückt sind. Einige dieser Switches versagten am 29. Februar dieses Jahres den Dienst. Wie Heinz-Theo Wagner, Netzberater bei Siemens, berichtet, passierte das unter anderem bei der Commerzbank AG, die ihr Netz größtenteils von Mitarbeitern des Münchner Dienstleisters betreuen lässt.

Cisco Systems wurde, so Wagner, umgehend von den Ausfällen informiert. Der Anbieter habe den Netzbetreuern daraufhin geraten, das Datum für die betreffenden Komponenten erst zurück- und nach Ablauf des Schalttages wieder vorzustellen. In der Folge sei das Problem nicht wieder aufgetreten.

Auf Anfrage bestätigte Cisco Systems, dass "eine kleine Anzahl von Kunden" Netzausfälle zu verzeichnen hatte - verursacht durch "eine Interface-Karte in einem unserer Switches". Die Gründe der Fehlfunktion lässt der Anbieter im Dunkeln, beteuert jedoch, dass sie "identifiziert und korrigiert" worden seien.

Glücklicherweise hatten die partiellen Netzausfälle bei der Commerzbank keine gravierenden Folgen, vor allem deshalb, weil es im dortigen Netz genügend Backup-Kapazität gab. Nach Wagners Angaben mussten die Anwender der Endsysteme "allenfalls" etwas längere Antwortzeiten hinnehmen.