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23.10.1992 - 

Geräte erlauben eine individuelle Konfiguration

Cisco Systems bietet zwei Plattformen für Routing an

MENLO PARK (pi) - Cisco Systems, Menlo Park, Kalifornien, wartet mit einer Reihe neuer Netzwerkprodukte auf. Es handelt sich dabei um die zwei Router-Plattformen "Cisco 3000" und "Cisco 4000" sowie eine Token-Ring- und FDDI-Schnittstellenkarte. Alle Produkte sind laut Cisco ab sofort erhältlich.

Cisco 3000 besteht aus drei serienmäßig mit Flash-EPROM ausgestatteten Multiport-Geräten. Die Plattform erlaubt Multiprotokoll-Routing und Bridging in drei Konfigurationen. Dabei handelt es sich um eine Ausführung mit zwei Ethernet-Anschlüssen für die LAN-zu-LAN-Verbindung, um eine Version mit einem Ethernet- und einem synchronen seriellen Anschluß zur Kommunikation eines LAN mit einem entfernten Standort sowie um ein Modell mit Token-Ring- und seriellem Anschluß zur Verbindung von entfernten Token-Ring-Netzen.

Über den seriellen Anschluß können Geschwindigkeiten von maximal 4 Mbit/s erreicht und WANs wie ausgewiesene T1/E1-Anlagen, Paketvermittlungsnetze sowie leitungsvermittelnde Netze genutzt werden. Die 3000-Modelle arbeiten mit dem Prozessor MC 68030 von Motorola bei 25 Megahertz und können von 4 MB auf 16 MB RAM erweitert werden.

Mit der modularen Router-Plattform Cisco 4000 wendet sich das Unternehmen hauptsächlich an Regionalniederlassungen und Zweigstellen. Die drei Interface-Module Token-Ring-, Ethernet- und ein zweifacher serieller Anschluß können beliebig konfiguriert werden und lassen sich in einem Chassis unterbringen. Ein Schlitten, auf dem die Hauptplatine montiert ist, soll eine einfache Integration von Modulen erlauben. Wie Cisco weiter mitteilt, arbeitet das Modell mit einem 40-MHz-getakteten MC68030-Prozessor und 4 MB RAM.

Verbindung von bis zu 16 Token-Ring-LANs

Neu im Vertrieb des Unternehmens ist ferner eine Token-Ring-Schnittstellenkarte mit vier Anschlüssen für die Router-Bridge AGS+. Das Multiport-Produkt wurde mit der IBM-Token-Ring-Minikarte für 16/4 Mbit/s ausgestattet. Tests ergaben eine Transportleistung bei Source-Route-Bridging und IP-Routing von über 25 000 Paketen pro Sekunde und 66 000 Pakete pro Sekunde beim gesamten Systemdurchsatz. Vier Token-Ring-Anschlüsse auf einer Platine ermöglichen die Verbindung von bis zu 16 Token-Ring-LANs. Ciscos Angebot enthält zusätzlich Schnittstellentreiber, einen Bit-Slice-Prozessor mit einer Taktrate von 16,7 Megahertz und Bauteile für den direkten Speicherzugriff.

Als letzte Neuheit präsentiert der US- amerikanische Hersteller eine Version der FDDI-Router-Schnittstellenkarte, die Translational- und Transparent-Bridging ermöglicht und somit die Kommunikation mit nicht Routing-fähigen Protokollen gewährleistet. Die neue Ausführung soll die Verbreitung von FDDI in der VAX-Welt unterstützen. Durch das Translational-Bridging werden Ethernet-Pakete in das FDDI-Format umgewandelt. Dadurch können sich Hosts, die an Ethernet oder Terminal-Servern angeschlossen sind und ein nicht Routingfähiges Protokoll nutzen, direkt mit Großrechnern in einem FDDI-Ring verständigen. Das Transparent-bridgen bewegt FDDI-Pakete unverändert von einem FDDI-Ring zu einem anderen, ohne Encapsulation oder Translation. Die Schnittstellenkarte arbeitet mit einem 16 MIPS-Bit-Slice-Prozessor und entspricht den ANSI-Standards X3.138, -148, -166, -184 und dem OSI-Standard 9314.