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17.01.2003 - 

Kooperation mit IBM

Cisco verstärkt Speichergeschäft

17.01.2003
MÜNCHEN (CW) - Cisco holt sich IBM als ersten großen Partner für die Umsetzung seiner Storage-Strategie ins Boot. Gemeinsam wollen die Hersteller Kunden umfassende Speicherlösungen bieten.

Storage Area Networks (SANs) hat Cisco schon seit einiger Zeit als wichtiges Wachstumssegment ausgemacht. Doch obwohl der Hersteller bereits über spezialisierte Lösungen verfügt, konnte er bislang noch keine nennenswerten Erfolge in diesem Segment verbuchen. Das soll sich jetzt ändern: Gemeinsam mit IBM wollen die Netzwerker Anwendern umfassende Lösungen liefern, die auf Speicherhardware von Big Blue und Netzkomponenten von Cisco aufbauen.

"Die Kombination unserer Produkte ermöglicht es uns, Kunden leistungsfähige, skalierbare SANs anzubieten, die auch zu managen sind", glaubt Luca Cafiero, Senior Vice President und General Manager von Ciscos Switching, Voice und Storage Technology Group. Die Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen sieht vor, dass IBM und ihre Geschäftspartner künftig bestimmte Komponenten von Cisco anbieten werden. Betroffen davon ist im Besonderen die "MDS-9000"-Produktfamilie, die neben den SAN-Switches "MDS 9509 Multilayer Director" und "MDS 9216 Multilayer Fabric Switch" auch die dazugehörigen Module umfasst.

Für Cisco ist die Kooperation mit Big Blue eine wichtige Ergänzung seiner Produktstrategie im Bereich Storage Networking. Alleine hätten die Netzwerker einen schweren Stand gegen Platzhirsche wie McData oder Brocade. Mit IBM hat Cisco nun einen kompetenten Partner an seiner Seite, der nicht nur Speichermedien herstellt, sondern auch stark im Beratungsgeschäft vertreten ist.

Die Kooperation zwischen den Anbietern kommt nicht von ungefähr: Beide Companies verbindet unter anderem eine 1999 geschlossene strategische Allianz, die den Verkauf von rund 200 Netzpatenten von IBM an Cisco besiegelte. Die Kalifornier erklärten sich im Gegenzug bereit, über fünf Jahre verteilt Netzwerkchips für rund zwei Milliarden Dollar bei Big Blue einzukaufen und die Dienstleistungen der Global Services Division von IBM zu nutzen. Das Abkommen wird frühestens ab Ende des ersten Quartals 2003 Wirkung zeigen. Dann will Big Blue mit dem Verkauf der Cisco-Hardware beginnen. (ave)