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06.12.1991 - 

Management schließt Outsourcing nicht aus

Citicorp möchte Netzeffizienz durch LAN-Integration bessern

NEW YORK (IDG) - Der US-Bankkonzern Citicorp will seine Netzinfrastruktur straffen. Durch die bessere Koordination der weltweit über 100 Netzwerke beabsichtigt das Unternehmen, bis 1993 allein 1,5 Milliarden Dollar an Betriebskosten sowie jährlich 100 Millionen Dollar an Übertragungsgebühren zu sparen.

Der Feldzug gegen die ausufernden Netzkosten soll Angaben des Konzerns zufolge Anfang 1992 starten und neben der Integration der lokalen Netze mehr Effizienz des Rechenzentrums bewirken sowie gezielte Netz-Management-Aktivitäten

umfassen.

In diesem Zusammenhang denken die Verantwortlichen derzeit sogar darüber nach, weniger wichtige Operationen an einen Outsourcing-Anbieter abzutreten. Eine endgültige Entscheidung zugunsten des Outsourcing ist in der New Yorker Führungsetage bis jetzt aber noch nicht gefallen.

Die schnellsten und stärksten Kostenreduktionen will die Citicorp mit Projektbeginn durch die Schaffung eines weltweiten Netzwerkes erzielen, mit dem überflüssige oder nicht effizient genutzte Netzkapazitäten künftig weitgehend vermieden werden sollen.

Die durch die Stillegung von Leitungen frei werdenden Bandbreiten sowie Finanzmittel, will das Management entweder einsparen oder in infrastrukturell wichtige Netzsegmente des Global Networks mit zentralem Netz-Management investieren.

Bei der Umstrukturierung des Netzwerkes wird das Unternehmen laut Projekt-Verantwortlichem Colin Crook auf die Techniken Frame- und Cell-Relay zurückgreifen und sich verstärkt der WAN-Dienste allgemeiner Carrier bedienen. Gleichzeitig soll neben der Reduzierung der Netzwerke und deren Vereinheitlichung der entstandene Overhead an Personal zur Netzwartung abgebaut werden, wobei die Konzernleitung keine Angaben über zur Disposition stehende Arbeitsplätze machte.