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18.06.2007

Citrix startet Initiative für ISVs

Seine diesjährige weltweite Kundenkonferenz "iForum" veranstaltet Citrix im Oktober in Las Vegas. Nach Müchen kam der Softwarehersteller bereits vier Monate früher.

Von Dr. Ronald Wiltscheck

Die bereits Anfang 2007 in den USA ins Leben gerufene "Citrix ready"-Initiative hat Citrix nun auch in Europa gestartet. Dazu nutzte der Hersteller von Infrastrukturlösungen seine Endkundenveranstaltung "iForum07", die im Münchener Arabella Sheraton Grand Hotel stattfand.

Mit dem "Citrix ready"-Logo möchte der Anbieter diejenigen unabhängigen Softwarehäuser (ISVs, Independent Software Vendors) und Hardwarehersteller auszeichnen, deren Lösungen optimal mit den Systemen von Citrix zusammenarbeiten.

Nach fünf Monaten haben sich bereits 38 Unternehmen die "Citrix ready"-Zertifizierung verdient, unter anderem IBM und Dell. Ende des Jahres sollen 50 ISVs und IHVs (Independent Hardware Vendors) "Citrix ready" sein. In Deutschland sind es bereits die Softwarehäuser Enteo und Visionapp sowie der Token-Hersteller Gemalto.

Ebenfalls auf dem iForum in München skizzierte der Citrix-CEO Mark B. Templeton die Produkt-Roadmap des Herstellers. "Die Welt ist bunt", so der CEO, "es gibt nicht nur die Thin oder nur die Rich Clients." Selbstverständlich offeriere Citrix für beide Arten von Desktop-PC die passenden Lösungen.

Aber Templeton begnügte sich in seinem inspirierenden Vortrag nicht nur damit, die eigenen Lösungen vorzustellen. Er ging auch auf die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten zehn Jahre ein. "Beim Thema Globalisierung ist Deutschland weiter als die USA", lobte er das Gastgeberland. Im weiteren Verlauf seiner Rede ging er auch auf aktuelle Megatrends wie Konsolidierung, Regulierung und Virtualisierung ein. Besonderen Wert legte er dabei auf den Begriff "Echo-Generation".

Das sind junge Leute zwischen 17 und 27, Nachfolger der sogenannten X-Generation, die deshalb auch als Y-Generation bezeichnet wird. "Diese Menschen sind in einer digitalen Welt aufgewachsen", so Templeton. Deshalb würden sie auch keine Anwendungen akzeptieren, die nicht so aufgebaut sind wie ein Webbrowser.

Die Produkt-Roadmap

Auf die neuen Citrix-Produkte ging anschließend Wes Wasson ein, Citrix’ Chef-Marketier. Denn der Softwarekonzern hat sich durch die zahlreichen Akquisitionen in den letzten Jahren zu einer Multi-Vendor-Company mit über einer Milliarde Dollar Jahresumsatz entwickelt. So bietet Citrix nicht nur die Software zum Steuern von Windows-Applikationen ("Presentation Server 4.5"), von Webanwendungen ("Netscaler 8.0") und von Desktop-Programmen ("Desktop Server 1.0"), sondern auch den Zugang ins interne Netz ("Access Gateway"), die Lösung für Zweigstellen ("WANscaler") und ein System für die Clients ("End Points"), das unter dem Namen "EdgeSight" vermarktet wird. Damit decke Citrix die gesamte Wertschöpfungskette zwischen dem User und den entfernten Anwendungen, so Wasson in München.