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24.09.1999 - 

Geschäft mit ASPs im Visier

Citrix will sich stärker dem Web öffnen

SAN MATEO (IDG) - Auch Citrix möchte sich als Application-Service-Provider (ASP) und Web-Spezialist profilieren. Auf seiner US-Anwenderkonferenz stellte der Hersteller Techniken vor, die seine bisherige proprietäre Terminaltechnologie dem Internet und damit auch dem Zugriff auf die entstehenden Anwendungsportale öffnen sollen.

Durch Partnerschaften mit ASPs hofft Citrix, dem eigenen Thin-Client-Modell Auftrieb zu geben. Hierzu stellte das Unternehmen seinen Kunden die Technik "Vertigo" vor. Sie geht auf die Übernahme des Herstellers Viewsoft im Juni 1999 zurück und dient dazu, Web-Anwendungen mit grafisch anspruchsvollen, Windows-ähnlichen Oberflächen zu entwickeln. Vertigo soll bis zum nächsten Jahr Produktreife erlangen und wird möglicherweise in "Metaframe" integriert, die Thin-Client-Server-Software für den Multiuser-Betrieb unter NT.

Zu einer Web-Alternative zu den bisherigen proprietären Produkten, die auf NT und das ICA-Protokoll abgestimmt sind, möchte Citrix zudem das bestehende "Program Neighborhood" ausbauen. Dieses hilft bei der unternehmensweiten Verteilung von Desktop-Applikationen durch Tools zur Systemsteuerung, unterstützt das Ressourcen-Management und bietet Installationsdienste. Unter der Bezeichnung "Charlotte" wird die Software nun weiterentwickelt und bietet künftig die Möglichkeit, die Funktionen auch für Web-Anwender anzubieten.

Um den jungen Markt zu forcieren, kündigte der Hersteller auf der Konferenz ein spezielles Lizenzmodell für Metaframe-Anwendungen mit mehr als 5000 User an, das ASPs dazu bringen soll, die Client-Software künftig stärker an die eigenen Kunden zu vertreiben. Dabei werden die Lizenzen sukzessive den wachsenden Benutzerzahlen angepaßt. Außerdem gaben Citrix, Cisco, Great Plains und der Hersteller Verio auf der Veranstaltung bekannt, in einem Testprojekt mit dem ASP Xevo Thin-Client-Services anbieten zu wollen.