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01.06.2001 - 

Neuentwicklung wurde eingestellt

Clarfeld macht mit abgespecktem Angebot weiter

MÜNCHEN (mo) - Die betriebswirtschaftliche Standardsoftware "Selectline" für kleine Unternehmen wird von Clarfeld aus eigener Kraft weitergeführt. Die neue Produktreihe "Commergeline", deren Entwicklung das Unternehmen Anfang des Jahres in die Insolvenz getrieben hatte, wurde jedoch eingestellt.

Mit einer Rückbesinnung auf die eingeführte Selectline macht Clarfeld weiter. Die Software sowie Kunden- und Partnerbeziehungen der Handelssoftware wurden von der Clarfeld AG in die Clarfeld GmbH überführt. Für Kunden und Partner hat sich damit nicht viel geändert: 90 Prozent der früheren Vertriebspartner sind bei der GmbH dabei. Und auch die Mitarbeiter haben dem Unternehmen die Stange gehalten.

Die Geschäftsführer der GmbH, Rainer Kuhn und Andreas Scharff, haben das Produkt entwickelt. Die Rückkehr von Jens-Peter Clarfeld, Vorstandsvorsitzender der AG, ist ebenfalls geplant. Er ist zurzeit mit der Abwicklung der AG beschäftigt und wird neben Scharff und Kuhn größter Gesellschafter bleiben.

Die Clarfeld AG musste Anfang des Jahres Insolvenz anmelden, da die Venture-Capital-Geber 3i und TFG die geplante zweite Finanzierungsrunde abgesagt hatten. Mit dem Geld sollte eine neue Produktlinie, die Commergeline, entwickelt werden. Dieses Projekt ist nun gestoppt, da sich, anders als noch Anfang des Jahres gehofft, keine neuen Investoren gefunden haben. Der Fokus liegt nun auf der Weiterentwicklung der Selectline. Für dieses Jahr sind eine Filiallösung und ein dezentrales Kassenmodul zusätzlich zu den bestehenden Komponenten Fibu, Warenwirtschaft, Lohn und Gehalt, Web-Shop, Anlagenbuchhaltung und Kassenbuch geplant.