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27.09.1985

Clearingstelle

Mit Kommunikationssoftware kann man Lotus-1-2-3-Anwendern doch nur den Spaß am Spielen verderben. Warum also die ganze Aufregung um Mikro-/Mainframe-Links, die die Endbenutzer nicht wollen und die PC-Hersteller nicht beherrschen?

Kompetenzgerangel, fehlende Koordination, mangelnde Integration und unklare Zuständigkeiten waren doch stets Alltag rund um die DV.

Man wußte dem Problem zu begegnen: durch Gründung einer "Gruppe Systemplanung", einer Clearingstelle zwischen Fachbereich und DV-Abteilung. Diese schirmte den DV-Org.-Chef gegen Benutzer-Belästigungen ab, sorgte dafür, daß Sebastian genug Zeit blieb für Arbeitsessen mit seinem IBM-VB.

Die Clearingstelle konnte personalmäßig klein gehalten werden, was aus Kostengründen insbesondere dem Top-Management gefiel.

Das soll jetzt vorbei sein: Ein "Information Service Center" fordern DV-Organisatoren, die PC-Interessen gekonnt vortäuschen. Das riecht zwar nach Verrat, muß aber keine Folgen haben.

Die Geschäftsführung, der ja auch die DV untersteht, dürfte zwar hellhörig werden und der Sache auf den Grund gehen wollen. Dazu wäre indes wieder eine Clearingstelle erforderlich - und die ließe sich, mangels Mikro-Masse, doch nur mit Ex-DV-Org.-Chefs besetzen.

Sebastian Trauerwein. Information Resources Manager.