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05.02.1993 - 

Studien von IDC und Sierra Alliance belegen:

Client-Server erhoeht Produktivitaet bei leichterer Softwarebenutzung

Herausgefunden haben diese Ergebnisse die Marktforschungsinstitute International Data Corp. (IDC) sowie Sierra/Alliance Inc. Beide fuehrten Studien durch, die das Engagement von DV-Abteilungen auszuloten versuchten, Client- Server-Topologien einzusetzen.

IDC befragte hierzu 243 IS-Manager. Dabei foerderten sie zutage, dass selbst DV-Zentren, die nur einen graduellen Wechsel auf CS- Hierarchie planen, das Ziel verfolgen, die Anzahl ihrer bestehenden CS-Applikationen bis 1995 zu verdoppeln.

Bei den interviewten Managern handelte es sich um einen Teil der 6600 weltweit befragten DV-Verantwortlichen, die ihre Ansichten zu dem Paradigmenwechsel ihrer Unternehmens-IS offenlegten. Gut 15 Prozent (rund 1000) hiervon konnten entweder schon CS- Implementationen aufweisen oder befanden sich zumindest in einer entsprechenden Planungsphase.

Sehr viel eindeutiger aeusserten die 100 befragten DV-Manager der erst noch zu veroeffentlichenden Sierra-Studie ihre Vorliebe fuer CS-Topologien: Die Marktforscher von Marty Gruhn, dem Executive Vice-President der Alliance Development Corp. - die wiederum Eigentuemerin der Sierra Alliance Inc. ist - wollen herausgefunden haben, dass nur ein Fuenftel ihrer Gespraechspartner sich nicht mit CS-Projekten beschaeftigt - diese Gruppe plant auch nicht, frueher oder spaeter auf diese Architektur umzusatteln.

Beiden Studien gemein ist, dass sie mit einem Vorurteil ueber CS- Architekturen aufraeumen: Die schnelle Mark, also die kurzfristige Reduktion von Ausgaben in den Kostenstellen DV-Abteilung oder RZ, ist durch den Wechsel auf CS-Topologien nicht zu verdienen.

Gemaess der IDC-Studie gaben lediglich 34 Prozent der ausgeforschten DVer an, mit bei ihnen installierten CS-Loesungen haetten sich Einsparungen ergeben.

"Es ist sogar so, dass CS zunaechst einmal einen finanziellen Mehraufwand bedeutet", ueberschlaegt Alliance-Mann Gruhn die Kosten. Da DV-Finanziers diese ueber kurz oder lang aber ohnehin zu tragen haetten, so der Analyst, seien sie durchaus bereit, sofort ins kalte Wasser zu springen.

Andererseits, so IDCs Abteilungs-Direktor fuer Software-Studien, Anthony Picardi, stapelten Anwender mittlerweile bei ihren Erwartungen bezueglich der Vorteile von CS-Technologien tief. Dieses Verhalten fuehre dann in der Alltagsrealitaet durchaus zu positiven Enttaeuschungen.

Zwar teilt auch Picardi die Ansicht, das mit CS kein Geld zu sparen sei. Die entscheidende Frage stelle sich jedoch anders: Kann man man mit der jeweiligen DV-Struktur seine Geschaeftsziele verwirklichen. Und diesbezueglich seien die Antworten der befragten CS-Adepten positiv, "was nichts anders bedeutet, als die Tatsache, dass CS als Software-Architektur funktioniert", interpretiert Picardi.