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03.09.1993

Client-Server-Produkte von TI und Intersolv Immer mehr CASE-Anbieter werfen Mainframe-Ballast a

MUENCHEN (CW) - Immer mehr CASE-Anbieter schuetteln ihren Mainframe- Ballast ab und steigen auf Client-Server-Techniken um. Intersolv und Texas Instruments (TIpraesentieren ihre Fortschritte.

Die Intersolv Inc. stellt zwei Desktop-Entwicklungswerkzeuge vor, "Exelerator II" und "ASP". Texas Instruments praesentiert die Entwicklungsumgebung "Information Engineering Facility" (IEF) fuer Client-Server-Architekturen.

"Wir lassen unser Mainframe-Gepaeck zurueck", kommentiert Johnny Long, der fuer IEF zustaendige Director. Bislang allerdings koennen die rund 750 Anwender nur auf Mainframes entwickeln. Die Zielumgebungen fuer das CASE-Toolset zur Planung, Analyse, Generierung, Wartung, Design sowie dem Testen von Anwendungssystemen waren neben MVS/DB2 und VMS aber auch diverse Unix-Systeme, VM, Tandem sowie OS/2.

Im naechsten Monat wird IEF als Client-Server-Version ausgeliefert. Damit koennen laut Anbieter grafische Anwendungen erzeugt werden, die auf Clients unter OS/2, Windows 3.1 oder MVS laufen sowie auf HP-UX- oder AIX-Servern. Fuer das naechste oder uebernaechste Jahr ist die Verfuegbarkeit fuer Windows NT, Sun- und Tandem-Systeme sowie fuer Unix-Plattformen geplant. IEF soll gleichzeitig 35 Bildschirme bedienen koennen, wobei die Entwickler entscheiden, wie der erzeugte Code jeweils auf die Server und Clients verteilt wird.

IEF besteht aus zwei Komponenten. Auf der "Developer Workstation" sollen Entwickler Modelle und das Design komplexer Client-Server- Applikationen erstellen, ohne gleichsam unter Laborbedingungen manuell codieren zu muessen.

Der Clou der ueberarbeiteten Tools ist die als Repository fuer Objektcode-Elemente fungierende "Encyclopedia". Die Elemente koennen in fertige Applikationen eingefuegt werden. Ausserdem soll die Metadatenbank verteilte Anwendungen oder Applikationsteile verwalten koennen.

Die Verwaltungssoftware, die zur Zeit ausschliesslich auf IBM- Mainframes implementiert ist, wird nach dem Willen der Anbieter in Zukunft genauso gut auf HP-UX, VMS sowie in OS/2-Netzen laufen. Die Preise fuer das Repository beginnen mit 20 000 Dollar und fuer die Client-Server-Version des IEF mit 11 000 Dollar.

Exelerator II ist nach Aussagen des Herstellers Intersolv Corp. das "fuehrende Analyse- und Design-Tool fuer Client-Server- Anwendungen". In der jetzt freigegebenen Version 1.3 fuer OS/2 steckt eine Reihe neuer Features, die Entwicklern eine groessere Effektivitaet und erhoehte Flexibilitaet zusichern.

So ermoeglichen es beispielsweise verschiedene Gestaltungsformen wie Daten, Ereignisse, Prozesse oder Prototypen, Umfang und Entwicklungsprozesse den jeweiligen spezifischen Restriktionen anzupassen. Um das Tool zudem in eine breitere Entwicklungsbasis einzubinden, wird zur Zeit ein Interface zu Powersofts "Powerbuilder" und zu Guptas "Teamwindows" vorbereitet. Zu diesem Zweck schloss Intersolv mit den beiden Firmen einen Marketing- und Entwicklungsvertrag. Die entwickelten Links sollen zum Ende dieses Jahres ausgeliefert werden. Exelerator II kostet als Update nichts und pro Lizenz 19 500 Mark.

Das CASE-Tool "Intersolv APS" (APS steht fuer "Application Production System") ist ein Cobol-Generator aus derselben Familie von Desktop-Werkzeugen wie Exelerator II. Kuenftig soll APS neben DB2- auch

Oracle- und Sybase/SQL-Server unterstuetzen koennen. Jede Lizenz der neuen Versionen ist zum Preis von 19 500 Mark erhaeltlich.