Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Numa-Server mit 64 CPUs auch im Verbund einsetzbar


02.06.2000 - 

Cluster-Optionen verstärken IBMs Server-Angebot

MÜNCHEN (CW) - IBM geht mit einem erweiterten Angebot an hochverfügbaren Rechnern in die Offensive. Ein neuer 64-Wege-Server mit Numa-Q-Architektur und Bundles aus "Netfinity"-Servern und Microsofts Clustering-Software sollen Kunden helfen, ausfallsichere IT-Strukturen aufzubauen.

Neues Flaggschiff in IBMs Intel-basiertem Rechnerportfolio ist der Multiprozessor-Server "Numa-Q 2000 E410". Die Numa-Architektur hat der Hersteller im vergangenen Jahr mit der Übernahme von Sequent Computer erworben. Maximal 64 CPUs vom Typ Pentium III (700 Megahertz) lassen sich in einem Rechner zusammenschalten. In einem Cluster aus maximal vier Numa-Q-Servern arbeiten bis zu 256 Prozessoren im Verbund.

Jeder Rechner unterstützt bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und maximal 32 PCI-Busse in 64-Bit-Technik. Damit stehen insgesamt 112 I/O-Slots zur Verfügung. IBM bietet die Server mit dem Unix-Derivat der ehemaligen Sequent, "Dynix/Ptx", an. Zusammen mit entsprechenden Dienstleistungen sollen Anwendern individuelle Service-Level-Agreements für die Verfügbarkeit der Server über festgelegte Zeiträume angeboten werden. Die Numa-Server sind seit Ende Mai lieferbar.

Mit dem Argument der Hochverfügbarkeit will IBM künftig Intel-basierte Server der "Netfinity"-Familie vermarkten. Gemeinsam mit dem Partner Microsoft plant Big Blue, vorkonfigurierte Pakete aus Intel-Servern und Microsofts Cluster Services ("Wolfpack") anzubieten.

Die Bundles enthalten entweder die flachen Server vom Typ "Netfinity 4500R" in Rackmount-Ausführung oder die Variante im Tower-Gehäuse ("Netfinity 5100"). Kunden können als Betriebssystem entweder Windows 2000 Advanced Server oder die Vorgängerversion Windows NT 4.0 Enterprise Edition wählen. Wann die Pakete in Deutschland verfügbar sein werden, konnte IBM noch nicht mitteilen.